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Aus dem Englischen übersetzt von Johannes Berendt
Team-By-Team Fantasy Previews
SOUTHEAST DIVISION
WASHINGTON WIZARDS
Wir lieben:
Go get Gilbert! Hughes kehrte Washington den Rücken, weil er in die gleiche Gehaltsklasse wie Arenas vorstoßen wollte. Pech für ihn nur, dass dies Arenas Team ist. Ohne Hughes wird er jetzt unterm Brett noch bessere Statistiken haben.
Wir raten ab von:
In der ausgeglichenen Rotation wird Hayes vielleicht nur noch knapp 25 Minuten pro Spiel auf dem Feld stehen. Verletzungen haben ihn letztes Jahr nach einer starken Rookie-Saison zurückgeworfen. Er bleibt aber der beste Schütze des Teams und könnte im Verlauf der Saison eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Nicht draften, aber im Auge behalten.
Ausblick:
Es bleibt abzuwarten, wie die Wizards die ganzen Veränderungen verkraften. Der Hughes-Deal hat ihnen zwar mehr Tiefe beschert, aber unterm Korb fehlt weiterhin ein dominanter Mann.
ORLANDO MAGIC
Wir lieben:
Dwight Howard hat in der letzten Saison die in ihn gesteckten Erwartungen mehr als nur erfüllt. Und seine Lernphase ist noch lange nicht abgeschlossen. Als einzige wirkliche Bedrohung im Low Post könnte er eine Art Amare Stoudamire des Ostens werden.
Wir raten ab von :
Es tut uns fast schon weh, es zu schreiben, aber Grant Hill wird dieses Jahr erneut zu hoch gehandelt. Er ist ein guter Pick für die späteren Runden. Manche Manager könnten aus den Statistiken der vergangenen Saison den Schluss ziehen, er würde für ähnlich viel Furore wie 1999 sorgen. Doch das ist unwahrscheinlich. Seine enorme Verletzungsanfälligkeit und sein zunehmendes Alter sprechen gegen ihn.
Ausblick:
Francis und Howard sind die einzigen zuverlässigen Fantasy-Spieler der Magic. Alle anderen Picks kämen einem Glücksspiel gleich.
MIAMI HEAT
Wir lieben:
An Shaq und Wade führt kaum ein Weg vorbei, aber Jason Williams könnte in einem neuen, höherwertigen Team aufblühen. Dazu müsste er aber von Verletzungen verschont bleiben. Er wird – genau wie der Rest des Teams – den Ball nicht mehr so oft in den Händen halten. Seine zunehmenden Spielanteile, die mit dem Wechsel einhergehen, sollten das aber wieder ausgleichen.
Wir raten ab von:
Wir sagen nicht, dass man ihn auf keinen Fall draften sollte. Doch es gibt einige Gründe, die gegen Antoine Walker sprechen. Er kann sich glücklich schätzen, wenn er die dritte Scoring-Option seines Teams wird. Selbst wenn er sich damit abfindet, wird sein Fantasy-Wert darunter leiden. Zudem hat Walker schon viel zu häufig Schaden mit seiner Field Goal Quote angerichtet. Antoine, lass Dir gesagt sein: Es gibt einen Unterschied zwischen Schießen wollen und Schießen können!
Ausblick:
Nur für den Fall, dass Ihr im Sommer Fischen in der Antarktis wart: Die Heat profitierten am meisten von einem der größten Trades der NBA-Geschichte. Im Endeffekt ersetzen Antoine Walker, Jason Williams und James Posey einzig und allein Eddie Jones (mal abgesehen von den anderen). Ein großes Fragezeichen bleibt: Wird jeder der Starter genügend Schüsse bekommen?
ATLANTA HAWKS:
Wir lieben:
Joe Johnsons Name muss hier auftauchen. Blickt man aber etwas tiefer, landet man bei Josh Smith. Momentan mag er nur von der Bank kommen, aber wenn Williams im Training Camp schwächelt, wird er bald Starter sein. Er ist gut für 30 Minuten pro Spiel. Eine gute Wahl für die hinteren Runden im Draft.
Wir raten ab von:
Wir wissen, dass er gut ist. Aber Marvin Williams war in der Summer League eine Enttäuschung. Gut, gut, der Summer League wird nicht viel Bedeutung beigemessen, doch mit ca. 17 Small Forwards im Team kann es sich Atlanta erlauben, ihn langsam an eine wichtige Rolle im Team heranzuführen. Im Moment wird er aber noch überschätzt.
Ausblick:
In dem ganzen Wirrwarr um Joe Johnson, von dem wir übrigens sehr viel halten, ging die Verpflichtung von Zaza Pachulia fast vollkommen unter. Als Starting Center könnte er eine Art Primoz Brezec der kommenden Saison werden: Ein Bankspieler mit vielen Minuten und nicht zu verachtendem Fantasy-Wert.
CHARLOTTE BOBCATS
Wir lieben:
Gerald Wallace bleibt ein toller Mid-Round-Pick. Er ist ein guter Scorer, aber sein wahrer Wert liegt mit 1.7 Steals und 1.3 Blocks in der Defensive. Irgendwie hat er es außerdem geschafft, seine Field Goal Percentage von 36 auf knapp 45 Prozent zu erhöhen.
Wir raten ab von:
Momentan sieht es danach aus, als ob Brevin Knight einen Startplatz sicher hätte. Doch es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis Raymond Felton ihn ablöst. Man kann keinen der beiden draften, ohne nicht den anderen als Rückversicherung zu haben.
Ausblick:
2005-06 wird ähnlich werden wie die vorherige Saison. Felton und May sind beides Fantasy-Sleeper und man sollte in Erwägung ziehen, sie gegen Ende der Runde zu draften.
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