Rein und wieder raus
Während Gilbert Arenas in Washington sein Comeback gefeiert hat, muss Celtics-Forward Kevin Garnett wieder mal aussetzen. Aussetzen müssen vielleicht auch die Phoenix Suns,und zwar in der Postseason - wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.

Posted by Emrah Kilic on März 31, 2009 12:05 p.m. ET

Kurz vor Ende der Saison hat er es doch noch geschafft: Gilbert Arenas is back! Der Point Guard der Washington Wizards hatte sich im Herbst am Knie operieren lassen und verzögerte sein Comeback immer wieder hinaus. 156 von 173 Partien konnte er nur zuschauen, doch gegen die Detroit Pistons war es dann endlich soweit. Zwar verloren die Wizards knapp mit 96:98, trotzdem war die Stimmung gut – Arenas steuerte 15 Punkte und zehn Assists bei und sorgte zudem dafür, dass die Mannschaft zumindest acht Spieler aufbringen konnte, da die Verletztenliste immer länger wird.

„Ich hätte auch bis zum Beginn der kommenden Saison warten können, aber ich wollte einfach wissen, wie es sich anfühlt, wieder richtig zu spielen“, erklärte „Agent Zero“ nach der Partie. „Irgendwann musste es ja passieren. Ich will einfach schauen, was ich leisten kann.“

Um sein Knie aber nicht zu sehr zu belasten, wurde Arenas beim nächsten Spiel gegen die Indiana Pacers wieder geschont, für ihn rückte Javaris Crittenton in die Starting Five, nachdem sich Mike James den kleiner Finger der Wurfhand gebrochen hat.

Suns nur lauwarm
Während es für die Wizards in dieser Saison um nichts mehr geht, versuchen die Phoenix Suns noch auf den letzten Drücker die Playoffs zu erreichen. Momentan stehen sie in der Western Conference nur auf dem neunten Platz, hätten aber die Chance gehabt, den nur drei Siege besser platzierten Dallas Mavericks dichter auf die Pelle zu rücken. Stattdessen gingen drei Spiele in Folge verloren, zuletzt sogar gegen die Sacramento Kings (118:126).

„Wir dürfen nicht so viele Punkte zulassen“, ärgerte sich Suns-Coach Alvin Gentry über die schwache Defense seiner Mannschaft. „Es wird sehr schwer werden, Dallas noch einzuholen.“

Das weiß auch Suns-Playmaker Steve Nash, der nach der Partie ratlos wirkte. „Ich schätze, unsere Beine waren schwer, schließlich war es das vierte Spiel am fünften Abend. Trotzdem müssen wir so eine Begegnung gewinnen.“

Dallas nicht in Playoff-Form
Vom Suns-Formtief profitieren vor allem die Dallas Mavericks, die selbst drei Spiele in Serie verloren haben, zuletzt mit 74:102 bei den Cleveland Cavaliers. Einen schwachen Auftritt legte Dirk Nowitzki aufs Parkett, nur sieben seiner 23 Würfe konnte er verwandeln, insgesamt trafen die Mavs schwache 36,3 Prozent. Für die Cavs war es der zwölfte Sieg in Folge (Franchise-Rekord).

„Wir haben weder unsere Schüsse getroffen, noch konnten wir die Cavs am Scoren hindern“, analysierte Jason Kidd hinterher treffend. „So kann man gegen das beste Team der Liga nicht gewinnen.“

Keine guten Aussichten für die Playoffs …

Celtics wieder ohne Garnett
Nachdem wir in der vergangenen Woche darüber berichtet hatten, dass Celtics-Forward Kevin Garnett zurück aufs Parkett gekehrt ist, müssen wir diesmal leider berichten, dass KG nach vier Spielen Pause nun auch gegen Charlotte aussetzen wird. Die Probleme am Knie sind wohl doch noch nicht ganz verschwunden.

Erst gesperrt, dann verletzt
James Posey hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Zuerst wurde der Hornets-Forward für ein Spiele gesperrt, nachdem er mit dem Ball auf einen Schiedsrichter geworfen hatte, jetzt wird der Champ von 2008 auch noch drei Spiele wegen einer Ellbogenverletzung aussetzen. Blöd gelaufen!

Steve Nash
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Jason Kidd
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Kevin Garnett
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James Posey
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