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Die große Playoff-Vorschau
Posted by Emrah Kilic on April 18,
2008 11:30 a.m. ET
WESTERN CONFERENCE L.A. Lakers (1) – Denver Nuggets (8) Im Sommer wollte Kobe Bryant die Lakers noch mangels Unterstützung verlassen, jetzt stehen seine Lakers an der Spitze der Western Conference! Und treffen somit auf die Denver Nuggets, die ihre Postseason-Teilnahme erst in der letzten Woche der Regular Season unter Dach und Fach gebracht haben. Worauf sich die Fans freuen dürfen, sind nicht nur die Superstars Kobe Bryant, Pau Gasol (Lakers), Allen Iverson und Carmelo Anthony (Nuggets), sondern damit verbunden auch viele Punkte! Schließlich trifft hier die zweitbeste Offense-Mannschaft (Denver, 110,7) auf die viertbeste (L.A., 108,6). Zwar haben die Lakers in der Hauptrunde alle drei Spiele gegen die Nuggets gewinnen können, doch allein deshalb von einem einfachen Weiterkommen auszugehen, hält Lakers-Coach Phil Jackson für falsch: „Die Siege aus der regulären Saison helfen uns in den Playoffs nicht. Zudem ist es immer sehr schwer, in Denver zu gewinnen.“ New Orleans Hornets (2) – Dallas Mavericks (7) Die beiden Teams kennen sich noch vom letzten Spieltag der Hauptrunde, als die Mavs die Gäste aus New Orleans mit 111:98 bezwungen haben. Damit hat Dallas überhaupt erst dafür gesorgt, dass es in der ersten Playoff-Runde zu diesem Duell kommt. „Die Hornets sind uns lieber gewesen als die Lakers“, erklärt Dirk Nowitzki, der endlich seinen ersten Titel gewinnen will. „Bei den Hornets müssen wir vor allem auf Chris Paul aufpassen, der das Herzstück der Mannschaft ist.“ Rechtzeitig zu den Playoffs ist der 29-jährige Power Forward wieder fast in Bestform, auch wenn er bei der Generalprobe gegen den Playoff-Kontrahenten nur vier seiner 16 Würfe getroffen hat. Gratulation an dieser Stelle auch an Mavs-Playmaker Jason Kidd, der gegen New Orleans sein 100. Triple Double verbuchen konnte! San Antonio Spurs (3) – Phoenix Suns (6) Die Neuauflage der letztjährigen Conference Semifinals. Damals gewannen die Spurs mit 4:2-Siegen und auch in dieser Saison dürften die Texaner, die immerhin als Titelverteidiger ins Rennen gehen, der Favorit in diesem Playoff-Duell sein. Allerdings haben sich die Suns mit Shaquille O’Neal kurz vor der Trading Deadline noch einmal verstärken können. Zwar kam mit Shaq der Suns-Motor in der Offensive ein wenig ins Stottern, doch seine Präsenz unter den Körben ist genau das, wonach Phoenix gesucht hatte, vor allem, da jetzt Amare Stoudemire wieder auf seiner Wunschposition Power Forward spielen kann. Besonders das Duell gegen Spurs-Star Tim Duncan wird also entscheidend sein. Mit O’Neal im Team haben die Suns im März beide Spiele gegen San Antonio gewonnen, es besteht also große Hoffnung, den amtierenden Meister ausschalten zu können. Doch wer die Spurs kennt, weiß, dass sie in den Playoffs ihren besten Basketball spielen. „Wir wissen, dass wir die Waffen haben, um die Spurs zu schlagen“, zeigt sich Suns-Coach Mike D’Antoni zuversichtlich. „Unsere Spieler haben sehr viel Selbstvertrauen. Es wird sicher eine ganz enge Serie“ Utah Jazz (4) – Houston Rockets (5) Und noch eine Neuauflage: Diese Playoff-Serie ging 2007 über sieben hart umkämpfte Spiele, am Ende entschieden die Utah Jazz die Schlacht für sich. Schlechte Nachricht für die Rockets: In den ersten zwei Begegnungen werden sie wohl auf ihren verletzten Point Guard Rafer Alston verzichten müssen. An seiner Stelle wird Bobby Jackson starten. „Ich bin in den letzten Jahren zwar immer nur von der Bank gekommen“, aber ich bin erfahren genug, um in dieser Phase Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Jackson. Fehlen wird den Rockets auch ihr Center Yao Ming, der nach einem Ermüdungsbruch in den Playoffs gar nicht zum Einsatz kommen wird. Zwar sind die Utah Jazz mit 37:4-Siegen die beste Heimmannschaft der Liga, doch die Rockets konnten diese Saison immerhin einmal in Salt Lake City gewinnen (106:95). Und mit der Siegesserie von 22 Partien hat Houston bewiesen, dass sie nur schwer zu schlagen sind, wenn sie ihren Rhythmus gefunden haben. Einen eindeutigen Favoriten gibt es in dieser Serie nicht, es dürfte also wieder richtig spannend werden! EASTERN CONFERENCE Boston Celtics (1) – Atlanta Hawks (8) Mit 66 Siegen haben die Celtics die beste Bilanz der gesamten Liga und damit in jeder Runde Heimvorteil, inklusive der Finals, falls sie es so weit schaffen sollten. In der Serie gegen die Hawks, die zum ersten Mal seit 1999 wieder in den Playoffs stehen, sind Kevin Garnett und Co. also der haushohe Favorit. „Wir dürfen unser Ziel nicht aus den Augen verlieren und das ist der Titelgewinn“, erklärt Paul Pierce, der mit 19,6 Punkten Topscorer seiner Mannschaft ist. Für die jungen Hawks wird es verdammt schwer, die starke Defense der Celtics zu knacken. Als Underdog haben sie aber auch nichts zu verlieren. „Uns reicht es nicht, einfach nur dabei zu sein“, sagt Hawks-Guard Mike Bibby. „Wenn wir schon in den Playoffs sind, wollen wir auch den größtmöglichen Schaden anrichten.“ Ob sich Boston davon beeindrucken lassen wird? Detroit Pistons (2) – Philadelphia 76ers (7) Spätestens seit dem Titel 2004 gehören die Pistons zu den Top-Teams der NBA. Allein aufgrund ihrer Erfahrung dürften sie gegen die 76ers klar im Vorteil sein, denn mit Chauncey Billups, Rip Hamilton, Rasheed Wallace und Tayshaun Prince spielen Vierfünftel der Starting Five seit knapp fünf Jahren zusammen. „Wir kennen unsere Stärken ganz genau“, weiß auch Billups, der 2004 zum Finals-MVP gewählt wurde. „Uns haben zwar nicht so viele Experten auf der Rechnung, aber wichtig ist, dass wir an uns selbst glauben. Es wäre schön, wenn wir den Erfolg von 2004 wiederholen könnten.“ Die Pistons sind für Philly so etwas wie der Angstgegner. Denn bereits 2003 und 2005 scheiterten sie an Detroit. „Wir müssen gewaltig aufpassen, denn Detroit erlaubt sich keine Fehler“, warnt Sixers-Star Andre Iguodala. „Deshalb haben wir nur eine Chance, wenn wir konstant auf dem höchsten Level spielen.“ Orlando Magic (3) – Toronto Raptors (6) „16 Spiele müssen wir noch gewinnen, dann sind wir Champion“ – so lautet die einfache Rechnung von Magic-GM Otis Smith. „Wir haben in der regulären Saison gezeigt, was wir drauf haben und fast alle starken Gegner bezwungen. Ich hoffe, dass es so für uns weiter geht.“ Erstaunlicherweise haben die Magic in dieser Saison auswärts mehr Spiele gewonnen als in heimischer Halle. „Ich bin stolz auf meine Spieler, weil sie sich nie haben hängen lassen“, lautet das Saisonfazit von Coach Stan Van Gundy. „Jetzt wollen wir beweisen, dass wir auch in der Postseason etwas reißen können.“ Bei Orlando wird es vor allem auf Slam-Dunk-Champ und Rebound-König Dwight Howard ankommen, der unter den Brettern leichtes Spiel haben dürfte, denn genau dort liegt die Schwäche der Raptors. Allerdings hat Toronto die besseren Dreierschützen, vor allem in Person von Jason Kapono und Anthony Parker. Inside-Power gegen Outside-Shooting – ein interessantes Matchup! Cleveland Cavaliers (4) – Washington Wizards (5) Auch diese Paarung gab es bereits 2007, damals mussten die Wizards aber auf ihre beiden All-Stars Gilbert Arenas und Caron Butler verzichten, wodurch die Cavs leichtes Spiel hatten. Auch 2006 scheiterten die Wizards an Cleveland, was Washingtons Point Guard Gilbert Arenas zu folgender Erkenntnis bringt: „Drei Mal in Folge werden sie uns nicht schlagen. Ich glaube fest daran, dass wir diesmal am Ende als Sieger vom Platz gehen werden.“ Bleibt nur noch die Frage, ob Washington in der Lage sein wird, den Topscorer der NBA, LeBron James, stoppen zu können? Alle Termine und Statistiken zu den diesjährigen Playoffs findet Ihr in der Playoff-Zentrale! Let the games begin …
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Apr. 12 --





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