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Die NBA kommt nach Berlin
Posted by Emrah Kilic on March 29,
2008 6:30 p.m. ET
Es ist offiziell: Am 14. Oktober werden im Rahmen der NBA Europe Live Tour presented by EA SPORTS in Berlin die Washington Wizards und die New Orleans Hornets aufeinander treffen! Mit Gilbert Arenas, Antawn Jamison, Caron Butler (Wizards), Chris Paul, David West und Peja Stojakovic bekommen die deutschen Fans gleich sechs ehemalige bzw. aktuelle All-Stars geboten – Basketball-Entertainment der Extraklasse ist also garantiert. Die Partie findet in der nagelneuen O2 World statt (17.000 Plätze), der Ticketverkauf wird in Kürze starten. Weitere Informationen zur Veranstaltung werden in den kommenden Wochen auf NBA.com folgen. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für uns“, erklärt NBA-Commissionar David Stern. „Deshalb bin ich froh, dass wir dieses Jahr in Berlin sein werden.“ Berlin ist aber nicht die einzige Europa-Station während der Vorbereitung auf die kommende Saison. Die Termine im Überblick: 9. Oktober: New Jersey Nets – Miami Heat in Paris Verpasst Dallas die Playoffs? Nachdem sich Dirk Nowitzki am vergangenen Sonntag gegen die San Antonio Spurs am Knie und Knöchel verletzt hat, geht in Dallas die Angst um, dass die Mannschaft die Playoff-Qualifikation verpassen könnte. Und die Sorge ist nicht einmal unbegründet. Nicht nur weil der amtierende MVP noch für unbestimmte Zeit pausieren muss, sondern viel eher wegen den Denver Nuggets, die momentan in der Western Conference nur einen Sieg hinter Dallas stehen. Zwar rangiert Dallas noch auf Platz sieben, was für die Playoff-Teilnahme reichen würde, allerdings müssen die Mavs und auch die Nuggets (Platz neun) noch zehn weitere Saisonspiele absolvieren. In den nächsten beiden Spielen werden jeweils die Golden State Warriors der Gegner sein; die Warriors belegen momentan den achten Platz und sind somit ebenfalls ein direkter Konkurrent der Mavs. „Ab jetzt zählt jeder Ballbesitz“, ist sich Mavs-Guard Jason Terry der kritischen Lage bewusst. „Der Druck ist unglaublich groß, aber wir müssen ihm standhalten.“ Ohne Nowitzki gewann Dallas gegen die L.A. Clippers 103:90, gegen Denver gab es eine 105:118-Schlappe. Neue Gesichter in Miami Wer sich in den vergangenen Tagen mal die Box Scores der Miami Heat angeschaut hat, wird sicher den einen oder anderen Namen das erste Mal gelesen haben. Aufgrund der vielen Verletzungen statteten die Heat mit Kasib Powell, Stephane Lasme, Blake Ahearn gleich drei neue Spieler mit Kurzzeit-Verträgen (10-day-contract) aus, zudem wurde Wandervogel Bobby Jones verpflichtet, der in dieser Saison bereits das Trikot der Nuggets, Rockets und Grizzlies tragen durfte. Zusammen mit dem nach Phoenix gewechselten Shaquille O’Neal kamen bei den Miami Heat in dieser Saison bisher 21 verschiedene Akteure zum Einsatz! Von den übrigen Spielern, die 2006 die Meisterschaft gewonnen haben, wird sich in dieser Saison wahrscheinlich keiner mehr das Trikot überstreifen. Mit nur 13 Siegen liegt das Team von Coach Pat Riley weiterhin auf dem letzten Platz der Eastern Conference. Rücktritt von C-Webb Chris Webber hat seine Karriere beendet. Der fünffache All-Star-Forward lief in dieser Saison neun Mal für die Golden State Warriors auf, musste aufgrund andauernder Knieschmerzen allerdings frühzeitig die Segel streichen. Am 26. März gab der 35-Jährige seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Webber wurde 1993 von den Golden State Warriors gedraftet und spielte während seiner 15-jährigen NBA-Karriere außerdem für die Washington Wizards (Bullets), Sacramento Kings, Philadelphia 76ers und die Detroit Pistons.
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