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Keine Ruhe nach dem Sturm
Posted by Emrah Kilic on February 29,
2008 12:30 p.m. ET
Saison für Yao beendet Pech für die Houston Rockets! Da hatten die Texaner gerade zwölf Spiele in Folge gewonnen, erreichte sie eine Schreckensnachricht: Yao Ming muss für den Rest der Saison pausieren! Der 2,29-Meter Center erlitt einen Ermüdungsbruch im linken Fuß. Bis zu seiner Verletzung erzielte er durchschnittlich 22,0 Punkte und 10,8 Rebounds. Als Ersatz wird nun Dikembe Mutombo, mit 41 Jahren der älteste Spieler der Liga, einspringen müssen. Ob Yao bei den Olympischen Spielen für die chinesische Nationalmannschaft auflaufen wird, steht noch nicht fest. Die Chancen stehen aber gut. „Bei Olympia nicht dabei sein zu können, wäre die größte Enttäuschung meiner bisherigen Karriere“, erklärt Ming. „Ich will unbedingt dabei sein, deswegen hoffe ich auf eine schnelle Genesung.“ Die Saison abschenken müssen die Rockets die Saison aber noch nicht. Ihr erstes Spiel ohne ihren All-Star-Center gewannen sie gegen die Washington Wizards mit 94:69. Neuer Publikumsliebling in New Jersey Erst ein Spiel hat Devin Harris nach seinem Wechsel von Dallas zu den New Jersey Nets absolviert und schon wird er von den Zuschauern gefeiert. Beim 120:106-Sieg gegen die Milwaukee Bucks steuerte der 25-jährige Point Guard in nur 12 Minuten 21 Punkte und fünf Assists bei. Die Fans waren so beeindruckt von ihrem neuen Backup-Playmaker, dass sie während der Partie lautstark seinen Namen riefen. „Ich fühlte mich wie auf dem College“, grinste Harris nach der Partie. „So wurde ich schon lange nicht mehr angefeuert.“ Die tolle Leistung ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Harris zuvor wegen einer Verletzung vier Wochen lang pausieren musste. „In der ersten Halbzeit war er perfekt“, freute sich auch Nets-Coach Lawrence Frank über seinen neuen Schützling. „Das war wirklich eine starke Vorstellung von ihm.“ Da fragen wir uns doch: Wer war noch mal Jason Kidd? Klub-Rekord für Nuggets Dass die Denver Nuggets mit Carmelo Anthony und Allen Iverson genügend Firepower in der Offense haben, dürfte bekannt sein. So sicher wie beim 138:96-Sieg gegen die Seattle SuperSonics haben die Nuggets aber noch nie zuvor getroffen. Stolze 67 Prozent der Würfe fanden ihr Ziel – ein neuer Franchise-Rekord. „Ich bin seit mehr 12 Jahren in der Liga, aber ich habe noch nie erlebt, dass eine Mannschaft so heiß gelaufen ist“, bilanzierte Iverson hinterher. „Das hat richtig Spaß gemacht.“ Sieben Spieler scorten zweistellig, dabei trafen alle Akteur mindestens die Hälfte ihrer Würfe. Eine Erklärung für die hohe Wurfquote der Nuggets fand Sonics-Coach P.J. Carlesimo: „Wir haben überhaupt nicht verteidigt.“ Suns reagieren allergisch auf Hornissen-Stiche Vier Mal trafen in dieser Saison bereits die Phoenix Suns auf die New Orleans Hornets, vier Mal gingen sie dabei als Verlierer vom Platz. Zuletzt kassierten Steve Nash und Co. eine bittere 103:120-Schlappe in New Orleans. „Wir haben auf den Guard-Positionen Vorteile gegen über den Suns“, analysierte Hornets-All-Star David West. „Unsere Guards sind schneller und das nutzen wir aus. Gegen Phoenix spielen wir immer mit viel Selbstbewusstsein.“ Erwartet uns in den Playoffs etwa ein Sweep, wenn New Orleans tatsächlich auf Phoenix treffen sollte? Es wäre zumindest keine Sensation, nachdem was wir in der regulären Saison gesehen haben … Magloire unterschreibt in Dallas, P.J. Brown in Boston Die Dallas Mavericks haben mit Jamaal Magloire einen Ersatz für den nach New Jersey getradeten DeSagana Diop gefunden. Magloire soll zusammen mit Erick Dampier die Center-Position füllen. „Er ist erst 29 Jahre alt, also im perfekten Basketball-Alter“, sagt Mavs-Sportdirektor Donnie Nelson. „Er wird unserem Kader noch mehr Tiefe verleihen.“ Seine beste Spielzeit hatte der 2,11 Meter große Kanadier 2003/04 im Trikot der New Orleans Hornets. Magloire legte damals 13,6 Punkte und 10,3 Rebounds auf und wurde sogar zum All Star gewählt. Seit dem gingen seine Werte allerdings von Jahr zu Jahr runter, zuletzt waren es bei den Nets nur noch 1,8 Zähler und 3,4 Rebounds in 24 Partien. Einen weiteren Spieler haben auch die Boston Celtics erhalten. Der 38-jährige P.J. Brown wird den Frontcourt verstärken. Zuletzt kam Brown 2006/07 für die Chicago Bulls zum Einsatz, sein Debüt für diese Saison steht noch aus. Dirk gegen Kobe Das Kracherspiel des Wochenendes ist die Partie zwischen den L.A. Lakers und den Dallas Mavericks. Das Duell zwischen Dirk Nowitzki und Kobe Bryant wird am 2. März (Sonntag) ab 21.30 Uhr live bei Premiere übertragen. |
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