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LeBron ist Star der Stars
Posted by Emrah Kilic on February 17,
2008 11:55 p.m. ET
Es war ein packendes Duell mit einer noch spannenderen Schlussphase: Die All Stars der Eastern Conference besiegten die West-Auswahl knapp mit 134:128. Zum MVP des Spiels wurde LeBron James gewählt. Nach dem das Team der Western Conference beim All Star Game im vergangenen Jahr deutlich mit 153:132 gewonnen hatte, wollte der Osten bei der diesjährigen Auflage in New Orleans von Beginn klarstellen, dass es dieses Mal einen anderen Sieger geben würde. Dafür sorgte vor allem LeBron James, der mit 27 Punkten, neun Assists und acht Rebounds der Star des Abends war. Die Fans wählten den 23-jährigen Small Forward zum wertvollsten Spieler (MVP) der Partie. „Letztes Jahr in Las Vegas haben wir ziemlich hoch verloren. Das sollte nicht noch mal passieren“, stellte James hinterher fest. „Ich freue mich, dass ich den Fans und meiner Familie eine gute Show bieten konnte. Aber am Ende ging es mir nur noch darum, dass wir das Spiel gewinnen. Für mich war es ein großartiges Wochenende.“ Der Osten legte gleich los wie die Feuerwehr und führte nach neunzig Sekunden mit 6:0, dabei wurden alle Punkte durch Dunks erzielt. Doch die Western Conference All Stars wollten sich natürlich nicht so schnell geschlagen geben. Wichtige Impulse kamen von Brandon Roy (insgesamt 18 Punkte) und Chris Paul, der zusätzlich zu seinen 16 Zählern noch 14 Assists auflegte. So führte der Osten Mitte des zweiten Viertels nur knapp mit 50:48, bevor LeBron James gemeinsam mit seinem Teamkollegen Dwight Howard den Turbo startete und innerhalb von zwei Minuten zwölf Punkte auflegte - inklusive einiger sehenswerter Slamdunks, die die Fans von den Sitzen rissen. Im dritten Viertel bauten die Ost-Stars ihren Vorsprung auf 16 Punkte aus (95:79), wobei es neben James und Howard vor allem Dwyane Wade und Chris Bosh waren, die der unterhaltsamen Partie ihren Stempel aufdrückten. Wer jetzt aber dachte, dass die Stars der Eastern Conference das Spiel locker nach Haue schaukeln würden, sah sich getäuscht. Angeführt von Publikumsliebling Chris Paul (New Orleans Hornets) drehte der Westen noch einmal auf und legt einen 17:4-Zwischenspurt hin. Etwas mehr als sieben Minuten vor Ende sorgte Portlands Brandon Roy schließlich per Layup für den 110:110-Ausgleich. Von nun an sollte es bis zur Schlusssirene spannend bleiben, ständig ging es hin und her. Aber da war ja noch LeBron James. 55 Sekunden vor Ende sorgte der Cavaliers-Star mit einem krachenden Dunking für das Highlight des Abends, jetzt führte der Osten mit 127:125. James zur Hilfe kamen Wade und Ray Allen, die schließlich doch noch für den 134:128-Sieg der Eastern Conference sorgten. „Ich wollte agressiv sein und das Spiel für uns gewinnen“, sagte James anschließend auf der Pressekonferenz. „Ray hat mir am Ende mit seinen Punkten geholfen. So ein hart umkämpftes All-Star Game habe ich noch nie erlebt.“ Topscorer der Partie war Ray Allen (Boston Celtics) mit 28 Punkten. Für die Western Conference punkteten sechs Spieler zweistellig, Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks kam auf 13 Zähler und vier Rebounds. Alle weiteren Infos und Statistiken zum All-Star Game 2008 findet Ihr hier. |
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Feb. 16--






