Unterirdische Serienhelden

Posted by Emrah Kilic on November 30, 2007 11:30 a.m. ET

Endlich! Mit dem knappen 109:103-Erfolg gegen die Minnesota Timberwolves haben die Dallas Mavericks ihre Mini-Krise überwunden. Zuvor kassierten die Texaner gleich drei Niederlagen in Serie.

Beim Sieg gegen die Wolves hatte Coach Avery Johnson wieder einmal mit der Startaufstellung experimentiert: Es war bereits die achte Starting Five, die in dieser Saison das Parkett betreten hat. Diesmal durften Erick Dampier und Jason Terry von Beginn an aufs Parkett.

Zufrieden sind sie in Dallas dennoch nicht. „Wir haben hier und da mal ein gutes Viertel gezeigt, sind aber noch nie über die gesamten 48 Minuten konstant gewesen“, erklärte Dirk Nowitzki nach dem Sieg gegen die Wolves. „Aber immerhin haben wir gewonnen, auch wenn es nicht schön war.“

Außerdem kann Dirk beruhigt sein. Er ist sicherlich der letzte Spieler, den Coach Johnson aus der Starting Five nehmen würde.

Glücksritter und Pechvögel

Jetzt kommen auch langsam die Golden State Warriors in Schwung. Nach dem schwachen Saisonstart (0:6-Niederlagen) gewannen die Kalifornier zuletzt fünf Partien in Serie. Dabei erzielten Baron Davis und Co. 113,5 Punkte pro Partie. Angriff ist eben doch die beste Verteidigung!

Was ist eigentlich mit den Chicago Bulls? So mancher Experte zählte sie zu den besten Teams der Eastern Conference (was sie auf dem Papier auch sind), doch was die Mannschaft von Coach Scott Skiles bisher gezeigt hat, ist wirklich unterirdisch. Mit nur 86,8 Punkten pro Spiel haben sie die schlechteste Offense der gesamten Liga. Die Siegesbilanz: 3-10. Erschreckend!

Jetzt wird nach den Schuldigen gesucht, doch da jeder einzelne Spieler bisher versagt hat, ist die Ursachenfindung gar nicht so einfach. Wahrscheinlich gibt’s bald einen Trade oder Skiles kann seine Koffer packen.

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, was für eine starke Saison Ron Artest spielt? Der Small Forward der Sacramento Kings legt pro Partie 21,7 Punkte, 7,4 Rebounds, 3,7 Assists und 2,3 Steals auf. Hinzu kommt eine überragende Dreierquote von 53,6 Prozent.

Dabei fing die Saison nicht gerade Erfolg versprechend an: Artest musste die ersten zwei Wochen wegen seiner Suspendierung aussetzen, dann wurde ihm beim Training ein Zahn ausgeschlagen und zuletzt lag auch noch seine Tochter wegen Nierenproblemen im Krankenhaus. Respekt, dass der 28-jährige dennoch so stark auftrumpft.

Bis Februar zuschauen muss dagegen NBA-Blogger Gilbert Arenas. Der Point Guard der Washington Wizards ließ sich am Knie operieren, dabei hatte er sich so akribisch auf die Saison vorbereitet. Gute Besserung, Gilbert!

Nicht ganz so schlimm, aber dennoch unglücklich ist die letzte Partie für LeBron James verlaufen. Beim Spiel gegen die Detroit Pistons hatte sich der All Star seinen linken Zeigefinger verstaucht und musste die gesamte zweite Hälfte aussetzten. Wann er wieder zum Einsatz kommt, ist noch unklar.

2007-08 ARCHIVE
Dirk Nowitzki
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Baron Davis
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Scott Skiles
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Ron Artest
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