Muchas gracias, Ricky!
Ein halbes Leben dauert Mikes Affäre nun mit der NBA. In Barcelona verknallte er sich 1992 Hals über Kopf, verfolgte sie darauf wie ein Liebestrunkener und schwor ihr schließlich 1999 vor dem Madison Square Garden ewige Treue – und das obwohl sie ihm aufgrund eines falschen Schwarzmarkt-Tickets nicht das erste Date gewährte! Vergeben, vergessen und nachgeholt: Heute lebt und arbeitet Mike als Journalist in Hamburg. Fragen, Kritik, Proteste? Gern! E-Mail: thegameofbasketball@web.de | Liem Archiv
Von katalanischen Super-Rookies, arbeitssuchenden Agenten und Härtefällen bei Team USA: Unser Blogger Mike Liem stellt sechs Storylines aus der noch jungen NBA-Saison vor.
Es scheint, dass dem verantwortungsbewussten 21-Jährigen das hohe Timberwolves-Tempo und der individuellere Pick'n'Roll-Stil der NBA besser liegt als das FIBA-Spiel in Europa. Dank dem Katalanen (und Coach Rick Adelman) sind die Grauwölfe, um es auf amerikanisch auszudrücken, wieder extremely fun to watch.
Bryants Schussfreudigkeit – vier Würfe mehr als zum Vorjahr, vier Würfe mehr als der erste Verfolger und mehr als zehn Würfe mehr als Pau Gasol oder Andrew Bynum – lassen bei so manchen Beobachter schon Erinnerungen an die Saison 2005-2006 (unglaubliche 27 WVpS) wach werden, als er seine Lakers (inklusive Chris Mihm, Smush Parker, Brian Cook und Kwame Brown allerdings) im Alleingang in die erste Runde der Playoffs führte, um dort unter bizarren Umständen gegen die Phoenix Suns auszuscheiden.
Auf den Plätzen: Carmelo (20,6 WVpS), Monta Ellis (20,4), LeBron (19,5) und LaMarcus Aldridge (19,3). Auffallend: In den Top 10 der wurffreudigsten Spieler knacken nur Bron Bron (56,3%) und Blake Griffin (50,9%) die 50-Prozent-Schallmauer bei der Zielgenauigkeit. Und: die unterirdischen Trefferquoten von Monta (41,6%), der sich allerdings als Passgeber stark verbessert hat, und Melo (41,2%), der vielleicht mit einem vom New Yorker Rampenlicht „elektrifizierten“ Baron Davis bald einen echten Vorbereiter an seiner Seite hat.
Vor wenigen Wochen arbeitete der Typ noch beim Möbelhaus Regency Furniture, um sich „über Wasser zu halten während des Lockout“, jetzt zählt er zu den Leistungsträgern der Mavs. Ich habe es schon mal gesagt: I Love This Guy! Ein sympathisch-verrückter Krieger, Kämpfer und Antreiber mit gutem Basketball-IQ, der sich schnell als verlässlicher Führungsspieler etabliert hat – und das alles für ein vergleichsweise mickriges Jahressalär von 854,389 US-Dollar.
Klar, diverse Knieoperationen, das Pistolentheater in Washington und die entmutigenden Auftritte in Orlando gehören sicherlich nicht zu den besten Verkaufsargumenten in seinem Bewerbungsschreiben, aber wenn Gilbert gesund und willig sein sollte, dann kann er für ein kleines Taschengeld dem einen oder anderen Playoff-Team (think Lakers!) doch noch behilflich sein ... oder ist es das etwa schon gewesen?
Guards
- Chris Paul (1)
- Dwyane Wade (2)
- Derrick Rose (3)
- Kobe Bryant (4)
- Deron Williams (5)
- Russell Westbrook (*)
- Chauncey Billups
- Eric Gordon
Forwards
- LeBron James (6)
- Kevin Durant (7)
- Kevin Love (8)
- Carmelo Anthony (9)
- Blake Griffin (10)
- Chris Bosh (11)
- Andre Iguodala (*)
- LaMarcus Aldridge
- Rudy Gay
- Lamar Odom
Center
- Dwight Howard (12)
- Tyson Chandler (*)


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