Die Finals bis jetzt in Zahlen

André Voigt

Heimvorteil … also bis jetzt

Bis zur Niederlage in Spiel der Finals zwei hatten die Oklahoma City Thunder, keines ihrer neun Heimspiele in diesen NBA Playoffs verloren. Hätten die Thunder auch ihre zehnte Partie vor eigenem Publikum gewonnen, hätten sie den Rekord für Playoff-Heimsiege in einer Saison eingestellt. Diese Bestmarke teilen sich die Trail Blazers (1977), Celtics (1986), Lakers (1987), Pistons (1990), Bulls (1996) und Jazz (1997) – bis auf die Jazz wurden jedes dieser Teams auch Meister.

Der Rekord für aufeinanderfolgende Heimsiege in den Playoffs in aufeinanderfolgenden Jahren liegt bei 15 Siegen und stammt aus den Playoffs 1990 bis 1991. Gehalten wird die Bestmarke natürlich von den Chicago Bulls.

Serge(ant) Swat!

Wenn Serge Ibaka Würfe blockt, dann die der Big Three Miami Heat. In Spiel zwei blockte er LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh je einmal. Das ist bisher nur zwei anderen Spielern gelungen, das Trio in einer Partie zu rejecten: Jermaine O’Neal und Dwight Howard.

Start-Ziel-Sieg

Die Heat lagen in Spiel zwei zu keinem Zeitpunkt in Rückstand. Miami führte mit bis zu 17 Punkten, es war der dritte Start-Ziel-Sieg des Teams von Coach Erik Spoelstra in dieser Postseason.

Zuletzt war es in den Finals den San Antonio Spurs im Jahr 2005 gegen die Detroit Pistons gelungen, in 48 Minuten nicht ein einziges Mal in Rückstand zu geraten – die Spurs gewannen klar mit 97:76.

LeBrons Rekord

LeBron James erzielte zum Auftakt der Finals 30 Punkte, in Spiel zwei waren es 32. Damit hat er in den letzten fünf Partien jeweils mindestens 30 Zähler aufgelegt – das ist ein neuer Franchise-Rekord für die Heat.

Diesen hielt bisher Dwyane Wade, der in den Finals 2006 in vier Spielen in Serie 30 Zähler erzielt hatte. En Detail lesen sich James’ Punktleistungen so: 30, 45, 31, 30, 32.

Fünf Partien in Serie mit mindestens 30 Punkten waren James auch schon als Cavalier in den Playoffs 2009 gegen Orlando gelungen.

Perfekt!

LeBron James traf in Spiel zwei jeden seiner zwölf Freiwürfe. Damit verfehlte er knapp den Finals-Rekord für Freiwurftreffer in einem Spiel ohne Fehlwurf. Der steht bei 15/15 und wird von Portlands Terry Porter gehalten, dem dieses Kunststück 1990 gegen die Pistons gelang – das Spiel ging damals allerdings in die Verlängerung.

Durant und Iverson

Kevin Durants 36 Punkte in Spiel eins der Finals, waren die höchste Punkteausbeute eines Spielers in seiner ersten Final-Partie seit Allen Iverson 2001. Damals hatte The Answer 48 Punkte gegen die Lakers erzielt.

Shane for three …

Shane Battier traf in Spiel zwei fünf von sieben Dreier. Zum Auftakt der Finals waren es vier von sieben gewesen. In der regulären Saison war es Battier in nur einer Partie gelungen mindestens vier Dreier zu versenken – gegen Utah traf er sechs von sieben.

Bosh am Brett

Chris Bosh stellte mit seinen 15 Rebounds in Spiel zwei seine eigene Playoff-Bestleistung ein. 2008 hatte er noch als Mitglied der Toronto Raptors ebenfalls 15 Bretter gegen die Orlando Magic gegriffen.

Fast Minusrekord

Die 15 Punkte der Thunder im ersten Viertel von Spiel zwei, hätten um ein Haar einen Minusrekord egalisiert. Den Fort Wayne Pistons (1955) und Milwaukee Bucks (1974) waren jeweils nur 13 Punkte in einem Auftaktviertel eines Finalspiels gelungen.

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