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Team USA: Zurück auf dem Olymp Posted by Emrah Kilic on August 25,
2008 9:30 a.m. ET
Mit einer beeindruckenden Leistung hat das Team USA nach langer Durststrecke endlich wieder eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen. Im Finale besiegten die NBA-Stars die Mannschaft aus Spanien mit 118:107. Hier gibt’s den Rückblick auf das Turnier. „Es war eines der besten Spiele in der Geschichte des internationalen Basketballs“, resümierte USA-Coach Mike Krzyzewski auf der Pressekonferenz und er hatte Recht. Denn was Amerika und Spanien im abschließenden Finale des Olympischen Basketballturniers in Peking aufs Parkett zauberten, war von der ersten bis zur letzten Sekunde Sport der Extraklasse. Auf der einen Seite das Team USA, das unter dem Motto „Road to Redemption“ auf Wiedergutmachungs-Tour gewesen ist und mit allen Mitteln versucht hat, endlich wieder auf dem obersten Treppchen zu stehen. Eine tolle Performance in der Offense durch Dwyane Wade (27 Punkte) und Kobe Bryant (20 Punkte, 6 Assists) sicherte letztendlich den verdienten, aber auch schwer erkämpften Sieg. Auf der anderen Seite Weltmeister Spanien, der den großen Favoriten fast gestürzt hätte, selbst ohne den verletzten Playmaker Jose Calderon. Besonders Portlands Neuverpflichtung Rudy Fernandez (22 Punkte) und Lakers-Forward Pau Gasol (21) trumpften groß auf. Furioses Ende 91:80 führten die Amerikaner kurz vor Ende des dritten Viertels, doch dank eines 9:0-Runs 150 Sekunden vor Ende führte die USA immerhin mit 108:104, aber selbst da war die Partie noch nicht entschieden. Dann schlug die große Stunde des Dwyane Wade, der einen Dreier verwandelte und somit letztendlich doch noch alle Zweifel ausräumte. „Die Spanier waren unglaublich“, staunte LeBron James. „Wir konnten uns keine einzige Sekunde ausruhen, jeder Ballbesitz zählte.“ Als die denkwürdige Partie beim Stand von 118:107 dann ihren Abschluss fand, war der Jubel beim amerikanischen Team natürlich riesig. Seit 2000 hatten sie bei keinem großen internationalen Turnier Gold gewinnen können, jetzt waren sie endlich wieder an der Reihe. Die Olympia-Bilanz: Acht Spiele, acht Siege, 106,3 Punkte pro Partie, 64,7 Prozent Wurfquote und ein strahlender Sieger. „Wir haben bewiesen, dass man auch aus NBA-Stars ein Team formen kann“, erklärt Wade, der Shooting Guard der Miami Heat, der bereits bei den Bronze-„Erfolgen“ 2004 und 2006 dabei gewesen ist. „Es ist ein tolles Gefühl, endlich die Goldmedaille in den Händen zu halten. Wir haben lange genug auf diesen Augenblick warten müssen.“ Die Bronze-Medaille ging an Titelverteidiger Argentinien (87:75 gegen Litauen). Enttäuschung bei Nowitzki-Team Deutschland konnte sich mit nur einem einzigen Sieg leider nicht für das Viertelfinale qualifizieren und landete am Ende auf dem zehnten Rang. Dirk Nowitzki erzielte im Schnitt 17 Punkte, der vor wenigen Wochen eingebürgerte Chris Kaman konnte 10,4 Zähler auflegen. Leider kam vom Rest des Teams nur sehr wenig, insgesamt lag die Trefferquote in fünf Partien bei schwachen 39 Prozent. Enttäuschung auch bei Europameister Russland. Andrei Kirilenko und Co. konnten ebenfalls nach der Gruppenphase die Koffer packen, Gastgeber China (mit Yao Ming) erreichte immerhin das Viertelfinale. Das Abschluss-Ranking: 1. USA
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