ATLANTA HAWKS

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Joe Johnson.
NBAE/Getty Images
Statt nur 13 Spiele wie vor zwei Jahren gewannen die Hawks letztes Mal immerhin 26 Begegnungen. Erfreulich war zudem die Entwicklung von Joe Johnson, dem 20.2 Punkte im Schnitt zur Teilnahme an der Basketball-WM in Japan verholfen. Dennoch wird es wohl ein schweres Jahr für Atlanta, das dieses Jahr ohne Al Harrington auskommen muss. Der wurde nach Indiana geschickt. Im Gegenzug gab es einen Draft Pick, aber leider nicht die wohl eher benötigten Spieler.

Shelden Williams und Lorenzen Wright werden für ein bisschen mehr Muskelmasse unter den Körben sorgen, während Speedy Claxton das Loch auf der Point Guard Position schließen wird. Der Playmaker ist neben Wright und Tyronn Lue einer der drei Spieler im Team, der über 25 Jahre alt ist. Viel Erfahrung haben die Hawks also nicht.

Marvin Williams, immerhin MVP in der Summer League, muss dieses Jahr den Fans beweisen, dass es kein Fehler war, ihn vor Rookie of the Year Chris Paul zu verpflichten.

CHARLOTTE BOBCATS

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Adam Morrison.
NBAE/Getty Images
"Diese Mannschaft braucht Scoring im vierten Viertel", sagte Michael Jordan nach dem diesjährigen Draft. Da MJ nicht unwesentlich an der Entscheidungsfindung beteiligt war, haben die Bobcats einen Spieler verpflichtet, dem man gewisse Ähnlichkeit zu dem besten Basketballer aller Zeiten nachsagt. Nicht äußerlich, aber schon eher spielerisch. Adam Morrisons Fähigkeit zu punkten sowie sein Siegeswille gelten als außergewöhnlich.

Dieses Jahr kommen auch Emeka Okafor und Sean May zurück, die in der vergangenen Spielzeit zusammen 115 Spiele verpasst haben. Besonders Okafor muss sich diese Saison beweisen, nachdem ihn der Sophomore Slump vor seiner Verletzung eingeholt hat.

Kann er gesund bleiben und wird Morrison gleich von Beginn an einschlagen? Grund genug für die Vermutung, dass die Bobcats noch ein oder zwei Jahre brauchen, bis sie in die Playoffs kommen.

MIAMI HEAT

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Wade y Shaq.
NBAE/Getty Images
Erst im August hat sich Pat Riley dazu entschieden, ein weiteres Jahr auf der Trainerbank zu verweilen. "Der Gewinn der Meisterschaft hat mir gezeigt, dass ich definitiv am richtigen Platz mit den richtigen Leuten zur richtigen Zeit bin", so die Coaching-Legende.

Vieles spricht dafür, dass die Heat eine deutlich bessere Regular Season spielen werden als vergangenes Jahr (52-30). Allerdings sind sechs ihrer achten besten Spieler über 30, inklusive Gary Payton, Shaq und Alonzo Mourning.

Dwyane Wade wird mit seinen jugendlichen 24 Jahren noch besser werden. Ein beängstigender Gedanke, wurde er doch dieses Jahr schon zum MVP der Finals gewählt. Niemand kann ihn stoppen, und auch wenn seine Dreierquote (13 von 76 letztes Jahr) noch steigerungsfähig ist, wird er die Heat über Jahre hinweg zu einem Meisterschaftsfavoriten machen.

Shaq hat keine Zweifel daran gelassen, dass D-Wade die erste Option im Angriff ist, obwohl gegnerische Scouts nach wie vor nach einem Mittel suchen, den Center zu stoppen.

ORLANDO MAGIC

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Dwight Howard.
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Auch wenn Disney Land nicht weit ist, gab es für die Orlando Magic seit der Playoff-Schlappe gegen Detroit in 2003 nicht viel zu lachen. Drei Trainerwechsel und der Trade von McGrady haben auch nicht viel geholfen. Doch seit dem Wechsel von Steve Francis im Februar besteht Hoffnung - das Schicksal der Franchise lastet nun auf den breiten Schultern von Dwight Howard.

"Es ist fast so wie damals in 93/94", sagt Head Coach Brian Hill. "Damals ging Shaq in sein zweites Jahr und wir hatten gerade Penny Hardaway gedraftet. Die Leute ahnten, dass etwas Besonderes bevorstehen würde." So soll es auch dieses Jahr sein.

Howard steht kurz davor, einer der besten Spieler der Liga zu werden. Keiner dunkte in 2005/06 mehr (214), zudem war er der zweitbeste Rebounder der Liga (12.5 pro Spiel).Des weiteren verfügen die Magic über eine tolle Mischung von alten und jungen Spielern - elf von ihnen sind jünger als 27. Grant Hill, Bo Outlaw, Tony Battie und Pat Garrity sorgen für die nötige Erfahrung. Nur den Verlust von Free Agent DeShawn Stevenson gilt es, zu verkraften.

Die 17-13 Bilanz nach den Trades im Februar hat bereits angedeutet, wozu die Magic fähig sind.

WASHINGTON WIZARDS

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Gilber Arenas.
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In Washington haben die Verantwortlichen Geduld mit ihren Spielern. Würde anderswo das Erstrunden-Aus als Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr gewertet werden, schenkt man in der Hauptstadt dem Team weiterhin das Vertrauen. "Wir haben ein junges Team, das sich langsam findet", so Chairman Abe Pollin, "wenn wir uns hier und dort mal verstärken und eine gute Chemie im Team entwickeln, werden wir unsere Ziele schon erreichen".

Mit Gilbert Arenas und Antawn Jamison hat Pollin ein starkes Fundament, auf das (und um) es sich zu bauen lohnt. Gemeint wäre zum Beispiel Darius Songaila, der in Sacramento und Chicago stets unterschätzt wurde. Auf jeden Fall werden die Jungs von Eddie Jordan viele Punkte erzielen - nur für die Defense muss er sich noch etwas einfallen lassen.