„Immer gut drauf“

Posted by Johannes Berendt on März 27, 2009 4:18 p.m. ET

Er ist der coolste Typ, den James Singleton kennt, kann aber nicht tanzen – welcher Superstar gemeint ist, verrät Click and Roll Germany. Ferner wird der Frage nachgegangen, ob die Spieler der LA Clippers überhaupt Ringfinger brauchen.

Lachen ist gesund: Beginnen wir doch heute aus aktuellem Anlass – Isiah Thomas könnte bald einen neuen Job haben (Sport1) - mit einem Hinweis auf einen lustigen Beitrag bei Hoopnation. Dort finden sich ein paar Clippers-Witze. Wie zum Beispiel dieser hier:

„Baron Davis zerrt sich den Ringfinger. Zum Glück für Davis brauchen Clippers-Spieler keine Ringfinger.“

Erschreckender ist allerdings der folgende Sachverhalt, den Blogger Martin im gleichen Post erwähnt:

„Unter den Top-Ten-Scoring-Leaders der Franchise befinden sich so klangvolle Namen wie Loy Vaught, Ken Norman, Benoit Benjamin und Eric Piatkowski.“

Treffenderweise ist der Artikel mit der Headline „Clippers – nuff said“ versehen. Dem schließen wir uns an.

KEIN TÄNZER

Einiges sagen über die Clippers könnte wohl James Singleton, der zwei Jahre dort gespielt hat. Im Spox-Interview redet der Forward aber lieber über seinen jetzigen Teamkollegen Dirk Nowitzki.

„Mit Dirk macht es unheimlich viel Spaß. Er ist wie ein großes Kind, macht die ganze Zeit irgendwelche Witze. Er ist immer gut drauf, ich habe ihn noch nie schlecht gelaunt erlebt. Sportlich hat er natürlich einmal mehr ein überragendes Jahr. Von ihm kann ich auf dem Platz und abseits davon viel lernen.“

Gibt es auch was, was der Dirkster nicht kann?

„Er kann definitiv nicht tanzen (lacht). Aber trotzdem ist er der coolste Typ, den ich kenne.“

Apropos Teamkollegen – in der Nationalmannschaft wird Nowitzki vorerst keine Unterstützung mehr aus den USA erhalten, wie Spiegel Online berichtet:

„Bei der Suche nach Verstärkungen für das Nationalteam habe der Deutsche Basketball Bund (DBB), so Bauermann, vom Versuch der Einbürgerung der beiden NBA-Profis Donte Greene von den Sacramento Kings und Joel Przybilla von den Portland Trail Blazers endgültig Abstand genommen. "Bei Joel hat es weder vom Spieler noch vom Verein eine Bereitschaft gegeben", sagte Bauermann über den Center, dessen Familienzweig mütterlicherseits deutsch ist. Auch bei Flügelspieler Greene, der in München geboren wurde und sowohl einen deutschen als auch amerikanischen Pass besitzt, seien die Signale aus den USA negativ gewesen.“

DIE FREIWURFPROBLEMATIK

Johannes Korge von FIVE hat bei Spiegel Online Dwight Howard portraitiert.

„4,57 Meter - der Rest der Liga dürfte diese magische Zahl allabendlich in seine Gebete einschließen. Niemand in der NBA ist in der Lage, Dwight Howard mit fairen Mitteln in unmittelbarer Korbnähe zu kontrollieren. Nur die unter 60 Prozent Trefferquote von der Freiwurflinie verhindern die totale Dominanz. Dazu öffnet Howards Freiwurf-Schwäche die Tür für die vermutlich älteste Verteidigungsstrategie überforderter Defensivabteilungen: "Hack-A-Howard" gehört in der regulären Saison zwar noch nicht zum ständigen Repertoire der Magic-Gegner, spätestens in den Playoffs dürfte sich dies jedoch ändern. Ohne den überstrapazierten Vergleich von Superman und Kryptonit bemühen zu wollen - noch gibt es ein Mittel gegen Howards Herrschaft unter den Körben.“

Zur Freiwurfthematik wäre sicher auch Chuck Hayes ein interessanter Gesprächspartner, wie dieser FIVE-Artikel nahelegt.

Baron Davis
NBAE/Getty Images

Dirk Nowitzki
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Dwight Howard
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