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Hoher Besuch aus Amerika
Posted by Johannes Berendt on June 25,
2008 10:30 a.m. ET
Die Finals sind vorbei, der Draft steht vor der Tür und Dirk Nowitzki schuftet für die Olympia-Qualifikation. Davon hat sich unlängst auch Rick Carlisle ein Bild gemacht. „Es ist toll hier. Ich habe mir mit Dirks Vater die Sehenswürdigkeiten angeschaut, war mit Dirks Familie essen und im Biergarten. Aber natürlich bin ich vor allem hier, um zu sehen, wie Dirk trainiert“, verriet er Matthias Marburg von der Bild am Sonntag. Fundamentale Deutschkenntnisse kann der neue Mann an der Seitenlinie auch schon vorweisen. „Ich spreche nur zwei Worte: „Schnitzel“ und „Schnauze“. Die habe ich im Film „Stripes“ mit Bill Murray gelernt. Aber ich weiß, dass die Deutschen David Hasselhoff sehr mögen...“ Dazu Dirk: „Ich habe einmal gesagt, dass ich beim Freiwurf, um mich zu konzentrieren, „Looking for Freedom“ summe. Und seitdem werde ich das nicht mehr los. Ich habe David mittlerweile sogar getroffen.“ HAPPY BIRTHDAY Vergangene Woche feierte der deutsche Nationalspieler seinen 30. Geburtstag. Johannes Korge fürchtet auf Spiegel Online, dass Nowitzki als Herr ohne Ringe enden könnte. „Leistungsträger in seinem Alter immer öfter am Scheideweg. Das "championship window", also der Zeitraum, in dem ein Spieler körperlich in der Lage ist, seine Mannschaft zum Titel zu führen, schließt sich langsam. Der alternde Star hat nun zwei Möglichkeiten. Entweder bleibt er dem Team treu, hofft auf passende Zukäufe und den ersehnten Ring in den kommenden zwei, vielleicht drei Jahren. Oder er verlangt den Wechsel zu einem Titelkandidaten und hofft, so doch noch Meister zu werden.“ Und weiter: „Ob Nowitzki mit seinen nun 30 Jahren schon zum alten Eisen gehört und sich in die Riege der ringlosen Multimillionäre einreihen wird, hängt zum einen an der Personalpolitik der Mavericks in diesem Sommer. Zum anderen an der Frage, ob es Trainer Carlisle gelingt, eine Mavs-Mannschaft mit gekippter Teamchemie und ohne passendes Spielsystem wieder auf Meisterschaftskurs zu bringen.“ DER NBA DRAFT 2008 Themenwechsel: Am Donnerstag wird wieder gedraftet. Jan Hieronimi erklärt auf manager-magazin.de die Lottery. „Für die Kellerkinder ist der Draft ein Segen, denn tatsächlich gelingt es den Loserclubs häufig, den Neuaufbau durch die Verpflichtung starker Rookies zu schaffen. Dies wird durch spektakuläre Trades und teure Neuzugänge zuweilen nicht erreicht. Wer gut wählt und ein wenig Glück hat, dem geht es wie den Cleveland Cavaliers (LeBron James, 2003), Orlando Magic (Dwight Howard, 2004), Miami Heat (Dwyane Wade, 2003) oder den New Orleans Hornets (Chris Paul, 2005). Diese Clubs kamen dank ihrer Youngsters in Rekordzeit bis ganz an die Spitze.“ RÜCKBLICK Unser Blogger Mike Liem würdigt in seinem jüngsten Post noch einmal das schon jetzt legendäre Interview mit Kevin Garnett. |
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