Von Kriegern und Männern aus Stahl

Posted by Johannes Berendt on April 8, 2008 11:30 a.m. ET

Krieger, Mann aus Stahl oder einfach nur Dirk: Nach seinen Heldentaten in der vergangenen Woche wird Dirk Nowitzki mit Lob überschüttet. Zumindest in den deutschen Medien.

Trotz seiner Knöchelverletzung führte der deutsche Nationalspieler die Mavs zum wichtigen Sieg in Phoenix. „Liebliche Aussichten nach schmerzhaftem Sieg“, titelte Sport1, während Spox.com jubelt: „Nach dieser Leistung in Phoenix ist Dallas plötzlich wieder alles zuzutrauen. Besser gesagt: Dirk Nowitzki ist alles zuzutrauen.“

Das sind schon andere Töne als vor ein paar Tagen, als das Erreichen der Playoffs doch arg bezweifelt wurde.

Und weiter: „ Falls Nowitzki in der NBA noch Kritiker hatte, die meinten, er wäre zu

soft, sollten sich diese ganz schnell eine DVD von der Partie am Sonntag besorgen. Der 29-Jährige bewies, dass er ein echter Krieger ist. Ein Krieger, gegen dessen Mannschaft in den Playoffs niemand gern spielen wird.“

Auch unserem Blogger Uli Tangl ist ein Stein vom Herzen gefallen. Die Mavs sind zurück in der Spur, und Dirk ist back.

Sein Fazit des Abends: „Die Mavs schaffen das, man darf wieder über die Chancen in den Play-offs nachdenken statt darüber, ob sie überhaupt hinkommen.“

EXPLOSIONSGEFAHR

Keine Gedanken über die Playoffs muss man sich in Miami machen. Die NBA Champions aus dem Jahre 2006 dümpeln im Tabellenkeller herum, und Dwyane Wade ist kurz davor, zu explodieren.

„Du musst auf dich selbst aufpassen. Wenn du 15 Spiele in Folge verloren hast, dann willst du einfach explodieren“, verrät er André Voigt (FIVE) im Interview bei Spiegel Online. „Ich bin noch nicht explodiert, ich rede auf mich selbst ein und verstehe, dass ich genauso meine Fehler mache wie alle anderen auch. Ich stehe nicht über dem Rest, ich bin nicht immun gegen die Dinge, die um mich herum in Miami geschehen. Wir müssen auf den kommenden Sommer blicken.“

An die Finals 2006 denkt Wade natürlich nach wie vor gerne zurück.

„Wir lagen nach Spielen 0:2 gegen die Dallas Mavericks hinten und waren fünf Minuten vor Ende des dritten Spiels 15 Punkte im Rückstand. Wir hätten einfach sterben können, taten es aber nicht, weil wir bereit waren, alles für den Sieg zu tun. Dann gewannen wir vier Partien in Folge.“

Und die Mavericks verabschiedeten sich – wie viele Experten meinen – in eine fast zweijährige Krise, die hoffentlich in ein paar Monaten beendet wird.

EIN BISSCHEN INTELLIGENZ

Das Leiden der Mavs verschlimmern könnten die Denver Nuggets, die momentan knapp hinter den Mavs und knapp vor den Golden State Warriors liegen. Ebenfalls bei Spiegel Online findet sich ein Portrait von Anthony Carter?

Von wem?

FIVE stellt ihn genau deshalb vor:

„Carter (belegt) mit 6,1 Assists pro Spiel hinter Allen Iverson den zweiten Platz im teaminternen Vorlagenranking. Seine Assist/Turnover-Rate liegt bei 3,07, 14. Platz in der NBA, noch vor Größen wie etwa Steve Nash oder Jason Kidd. 29,9 Minuten schleppt Anthony Carter seine 32 Jahre alten Knochen übers Feld, organisiert das Spiel und versucht, etwas Spielintelligenz in die manchmal wilden Angriffe der Goldstücke zu bringen.“

SONSTIGES

Alte Bekannte in der Hall of Fame (Web.de).

2007-08 ARCHIVE
Dirk Nowitzki
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Anthony Carter
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Dwyane Wade
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