Das große Zittern

Posted by Johannes Berendt on April 1, 2008 10:30 a.m. ET

Auf diese Dramatik hätten viele Mavs-Fans gut verzichten können. War das Team von Avery Johnson vor einem Jahr noch auf 70-Siege-Kurs, muss man sich in Texas nur zwölf Monate später ernsthafte Sorgen um die Playoff-Teilnahme machen. Nach dem Finals-K.o. gegen die Heat und dem Debakel gegen die Warriors wäre ein Verpassen – und da müsste selbst Rudi Völler zustimmen – ein neuer „Tiefpunkt“.

Grund genug für Click and Roll Germany, sich einmal umzuhören – schaffen es die Mavs in die Playoffs?

JA – sagen 60 Prozent der Besucher von NBA.com/germany.

NEIN – Spox.com gibt Dallas keine Chance mehr. Haruka Gruber hat die restlichen Spiele der Mavs, Nuggets und Warriors getippt – und kommt zu einem ernüchternden Fazit:

„Golden State wird haarscharf Siebter, Denver rettet sich dank des besseren direkten Vergleichs (2-1 für die Nuggets) vor den Mavs auf Rang acht. Sorry Dirk, aber es reicht nicht für die Playoffs.“

VIELLEICHT – wenig Hoffnung macht die Headline von MSN nach der Pleite bei den Warriors: „Neues Trauma bahnt sich an“.

Einen Tag später konnten die Clippers besiegt werden – immerhin!

Wieder einmal scheint alles von Nowitzki abzuhängen – oder der Frage, wann der am Knie und Knöchel verletzte Superstar wieder spielen kann. Das ZDF berichtet:

„Es ist eine heikle Entscheidung für die Mavs. Denn wenn Nowitzki zu früh zurückkehrt, ist die Verletzungsgefahr zu groß und er fällt vielleicht in den Playoffs aus. Auf der anderen Seite haben sie ohne den deutschen Superstar kaum eine Chance, die K.o.-Runde überhaupt zu erreichen.“

Dass Nowitzki bei seiner Verletzung Glück im Unglück hatte (wie letzte Woche berichtet), hat er nun noch einmal offiziell bestätigt.

„Ich habe Glück gehabt. Es hätte das Ende meiner Karriere sein können“, sagte er bei RP Online.

Was beim deutschen Nationalspieler in dem letzten Monat so alles los war, berichtet Thomas Käckenmeister bei Crossover Online.

Wie der Dirkster das MVP-Rennen sieht, weiß bild.de. Seine Meinung über Chris Paul:

„Er ist ein Biest. Egal, wie groß er ist.“

HALT, STEHEN BLEIBEN!

Bösewichte, aufgepasst! In Zukunft wird Shaq in Phoenix neben der Korb- auch auf Verbrecherjagd gehen. Mit der ehrenamtlichen Tätigkeit des Diesels beschäftigt sich Haruka Gruber in seinem neusten Blog-Eintrag und stellt dabei die sechs Aufgaben vor, die der Center der Suns in seiner Freizeit zu bewältigen haben wird.

Hier ein Auszug:

4. "Motorist Service": Würde Shaq das gerne machen, hätte er gleich zu ADAC gehen können. Starthilfe geben, platte Reifen wechseln, usw…

5. Tour Guide durch Tempe
6. Police Pipe Band: Richtig gelesen, musikalisches Talent vorausgesetzt, könnte Shaq bei der Dudelsack-Kompanie anfangen. “

Bleibt festzuhalten:

„Shaqs Bereitschaft zur Hilfe in Ehren, es ändert jedoch nichts daran, dass selbst der Alltag von Chief Wiggum aufregender klingt als das Jobportfolio eines Volunteers. Aber vielleicht ist es auch besser so.

UND SONST NOCH?

Lars Spannagel im Tagesspiegel über die Historie und Bedeutung des Albert-Schweitzer-Turniers, bei dem damals auch ein gewisser Würzburger einen guten Eindruck hinterließ.

„Magic Johnson war 1977 bei der inoffiziellen Jugend-WM dabei, später auch Toni Kukoc und Tim Duncan. Dirk Nowitzki sowieso. Dutzende Scouts sind angereist, um nach Talenten zu spähen. Real Madrid hat Augen in der Halle, genauso wie die NBA-Teams Detroit Pistons und Golden State Warriors. Aber das Turnier ist mehr als eine Talentbörse.“

Oliver Tenfelde (FIVE) bei Spiegel Online über Bobcats-Center Mohammed.

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