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Zwischen Fressorgien und nächtlicher Selbsterfahrung Posted by Johannes Berendt on January 22,
2007 8:30 p.m. ET
Kaum zu glauben: Es gibt Leute, die neben Charles Barkley vollschlank wirken – und darüber hinaus unseren Blogger Haruka Gruber zu Fressorgien animieren. Der hat sich nämlich beim Tag der Giganten auf einen Selbsterfahrungstrip begeben, um die Frage zu beantworten: Wie viel non-stop Basketball verkraftet der Mensch? Hochmotiviert geht es los. „19:31 Uhr: Will zwar keine Osteuropa-Klischees bedienen, aber Washingtons Oleksiy Pecherov sieht mit seiner Frisur echt aus wie Ivica Olic vom HSV…“ Haruka schlägt sich tapfer, was bei dem Finals-Klassiker Bulls-Suns aber auch kein Problem ist. „22:06 Uhr: Wer sind schon Knut und Flocke? Chicagos Spielmacher B.J. Armstrong war damals 25, ausgesehen hat er wie 12. Einfach nur zum Knuddeln!“ „22:11 Uhr: Und noch ein lange Verschollener: Oliver "All you can eat" Miller. Selbst neben Barkley sah er schon damals recht vollschlank aus.“ Nicht nur Haruka, sondern auch Reporter Mannie Winter freut sich über das legendäre Finalspiel. Er schreibt in seiner Kolumne bei Spox.com: „Einen dürfen wir natürlich nicht vergessen, den Matchwinner in Spiel sechs. John Paxon. Einserstudent in der Unizeit. Rollenspieler. Clever und später Manager bei den Bulls. Er traf per Dreier zum 99:98 Endstand. Schon im Moment des Wurfes, meinte Michael Jordan später, war ihm klar, dass die Finalserie 1993 damit entschieden war. Der größte Basketballer aller Zeiten hatte Recht, mal wieder.“ ANSTECKENDE TRÄGHEIT Doch zurück zu Haruka und der Nacht der Giganten: Big Bens Trägheit scheint sich telemedial zu übertragen. „0:57 Uhr: Wie schlecht ist eigentlich Ben Wallace? Schwerfälliger als Otti Fischer beim Kugelstoßen dreht er sich um Milicic. Airball.“ Den Rest seines detaillierten Protokolls lest Ihr hier. KEIN SCHLAF, KEIN PROBLEM Im Gegensatz zu Haruka hat Uli Tangl langjährige Erfahrung mit anstrengenden Nachtschichten. Unvergessen sind seine täglichen Playoff-Blogs, bis er nach dem Ausscheiden der Mavs „keinen Bock“ mehr hatte. Die Nacht der Giganten – ein Kinderspiel für jemanden wie ihn. Das Miami-Spiel hat er nicht verschlafen, wie sein ebenfalls sehr launiger Bericht verrät. „Miami jetzt mit 0:14 – der arme Wade! In der zweiten Hälfte musste er 32 der 38 Heat-Punkte selber machen, bei den letzten 18 half ihm gar keiner mehr. Jeder Ball, den er hergab, war ganz schnell kaputt. Also gab er fast keinen mehr her: kein Egozock, sondern pure Einsicht in die Schwäche seiner Kollegen.“ Und Shaq? „Shaq? Hab ich nicht gesehen, soll aber anwesend gewesen sein.“ SHAQ SOLL WEG? Kein gutes Haar an Shaq lässt auch BASKET-Blogger Mo. „Mit 13,9 Punkten und 7,9 Rebounds spielt er die schlechteste Saison seiner Karriere. Sein Team steht im Keller und er quält sich immer öfter mit Schmerzen über das Feld. In den letzten beiden Jahren verpasste er 65 Spiele. Alles traurige Fakten, die uns zu der alles entscheidenden Frage bringen: Wieso hängt Shaq die Schuhe nicht einfach an den Nagel?“ AUCH DIRK WIRD ÄLTER Auf spox.com konntet Ihr Dirk Nowitzki per Video Eure Fragen übermitteln. Beim Tag der Giganten gab es nun die Antworten – auch auf die Frage nach dem Musikgeschmack. „Nachdem ich vor fünf, sechs Jahren mit dem Gitarrespielen angefangen habe, höre ich eher rockige Sachen. Das geht von den Rolling Stones bis zu den Foo Fighters. Früher habe ich viel Rap gehört, aber man wird älter und da hat sich auch mein Musikgeschmack geändert.“ Wer der unbequemste Gegenspieler ist, wie die Steakhäuser in Dallas sind und wo zum Teufel er passende Hosen findet, erfahrt Ihr hier. Übrigens – bei Sport 1 wurde der MVP der vergangenen Spielzeit zum Sportler des Jahres gewählt. |
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Jan. 15 --




