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Mit der Ruhe des Philosophen Posted by Johannes Berendt on December 04,
2007 11:15 a.m. ET
Bereits vergangene Woche hatten wir von dreiköpfigen grünen Monstern berichtet. Ob Kevin Garnett, Ray Allen und Paul Pierce aber auch wirklich das beste Trio der Liga sind, bleibt abzuwarten. Beim Ranking auf Spox.com landen sie nur auf dem vierten Platz. Vor Nowitzki, Terry und Howard, aber hinter den Cavs, Suns und Spurs. Moment, hinter den Cavs? Gibt es dort mehr als einen Superstar? „Was LeBron James in diesen Tagen spielt, bis zu seiner Verletzung in Detroit, ist gut für drei Superstars. Mindestens. In den letzten acht Spielen kommt James auf durchschnittlich 38 Punkte, 10 Rebounds und knapp 10 Assists. Die personifizierte Triple-Double-Maschine“, so die Begründung von Florian Regelmann. Den ersten Platz belegen Tim Duncan, Tony Parker und Manu Ginobili – „ob man es nun will oder nicht“. Denn: „Die solide so wunderschön fundamentalen Basketball darbietende Säule unter dem Korb (Duncan), flankiert von den zwei "Kleinen" (Parker und Ginobili), die ständig kreieren und kreieren und große Verwüstung für die Gegner anrichten.“ NOVEMBER PAIN In Texas sind die Spurs derzeit eine Klasse für sich. Weder Dallas noch Houston konnten sie im bisherigen Saisonverlauf ernsthaft gefährden. Sicher mit ein Grund dafür, weswegen Dirk Nowitzki bislang alles andere als zufrieden ist. Nur drei der letzten sieben Spiele haben die Mannen von Avery Johnson gewonnen. "Im November haben wir nicht gut gespielt, aber das ist nicht so schlimm“, so Nowitzki bei Sport1. „Wichtig ist, dass wir zum Ende der Saison und vor allem in den Playoffs in Form sind", so der Würzburger.“
DIE RUHE DES PHILOSOPHEN Bessere Laune dürfte hingegen Phil Jackson haben. Vor kurzem hat er seinen ohnehin schon lukrativen Vertrag bei den Lakers noch einmal verlängert. Findet der Zen-Master nun seine Seelenruhe? In Los Angeles gibt es auf und neben dem Court bisweilen ja einige Probleme. Man frage Kobe Bryant. Doch das scheint Jackson nicht zu tangieren. Michael Spandern berichtet: "“Mein Entschluss hatte sehr wenig mit Kobe Bryant und dem Talent im Team zu tun", sagte Jackson. In den letzten Jahren seien vier, fünf "potenziell erfolgreiche Spieler" im Draft verpflichtet worden. "Es macht Spaß, sie zu coachen."“ Und weiter: „"Heutzutage ist man mit 60 Jahren so alt wie in der letzten Generation mit 50." Bis zu besseren Zeiten für die Lakers kann er also mit der Ruhe des Philosophen warten.“ DIE HOHE KUNST DER DRECKSARBEIT Warum Ben Wallace der beste Verteidiger der Liga ist, erklärt Andre Voigt (FIVE) bei Spiegel Online: „Wallace, mit 2,06 Meter und 110 Kilogramm auch kein Leichtgewicht, besitzt (...) den unbedingten Willen zur Drecksarbeit. "In der Defense werden keine Spielzüge für dich gelaufen. Du musst es einfach wollen. Darum geht's. Ich gehe raus und spiele mit aller Kraft, die ich habe", sagt Wallace. Seine Athletik und der vorbildliche Einsatz erlaubten es ihm, trotz seiner verhältnismäßig geringen Körpergröße jahrelang die Zone zu beherrschen.“ Big Ben will „jeden Rebound holen, jeden Wurf blocken und jeden Drive stoppen“. Das zeichnet ihn aus, so Dré. „Mit dieser Einstellung sind Basketballer wie Wallace der beste Freund eines Trainers. Sie müssen nicht extra motiviert werden, um in der Verteidigung mit Feuer ihren Job zu verrichten. Sie wissen, dass es vor allem ihre Defense ist, die Abend für Abend den Sieg bringen kann.“ |
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Nov. 30 -- 



