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Die Southeast Division Posted by Johannes Berendt on October 30,
2007 10:00 a.m. ET
ATLANTA HAWKS
Nun haben die Atlanta Hawks endlich einen Point Guard. Nachdem sie in den vergangenen beiden Jahren beim Draft weder Chris Paul noch Deron Williams oder Brandon Roy verpflichtet haben, sicherten sie sich diesen Sommer die Dienste von Acie Law. Ein Großteil seiner Pässe wird wohl für Joe Johnson bestimmt sein. Schließlich war der Shooting Guard letztes Jahr einer von nur zwölf Spielern, die 25 oder mehr Punkte pro Spiel erzielten. Seine 4,2 Rebounds und 4,4 Assists sind auch nicht von schlechten Eltern. Wegen einer Wadenverletzung konnte er leider nur in 57 Spielen auflaufen – wohl auch ein Grund für das schlechte Abschneiden (30-52) nach gutem Start (4-1). So langsam könnten sich die Puzzleteile aber zusammenfügen - besonders nach dem guten Draft, wo die Hawks sich zudem Al Horford holten. Viele Experten haben eine hohe Meinung von dem Forward/Center. Sowohl er als auch Law werden zusammen mit Josh Smith, Josh Childress, Zaza Pachulia, Marvin Williams und Joe Johnson eine gute Mannschaft formen, für die es in der Southeast Division allerdings nicht leicht werden wird. Orlando hat sich mit Rashard Lewis verstärkt und Charlotte mit Jason Richardson, während Washington und Miami endlich wieder auf ihre gesunden Stars bauen können. Viel wird von Josh Smith abhängen. Der Mann mit der unglaublichen Sprungkraft setzte letztes Jahr neue persönliche Bestmarken bei Punkten, Rebounds, Assists, Blocks und Minutes per Game. Wenn er mehr als 25 Punkte erzielt, sind die Hawks 7-3. Zum Vergleich: Machte er weniger als zehn, gingen 13 von 17 Spielen verloren. CHARLOTTE BOBCATS
Quizfrage: Was passiert, wenn zu einer Front Line, die im Schnitt für 26,3 Punkte und 18 Rebounds pro Spiel gut war, jemand hinzustößt, der in seiner Karriere durchschnittlich 18,3 Punkte erzielt hat? Und fortan für ein Team spielt, das 12 der letzten 20 Spiele der Vorsaison gewinnen konnte? Genau das wollen die Charlotte Bobcats herausfinden. Am Draft Day holten sie sich Jason Richardson. Zudem hoffen sie darauf, dass Emeka Okafor die gesamte Saison fit sein wird. Pech nur, dass Sean May nach einer Knieoperation die komplette Spielzeit ausfallen wird. Zuvor hatte Team President Michael Jordan im Sommer einige Personalien gelöst – Gerard Wallace und Matt Carroll haben beide neue Verträge bekommen. So haben die Bobcats einen Vorzeigeathleten und einen tollen Schützen in ihren Reihen. Das Team ist wirklich gut aufgestellt. In Primoz Brezec haben sie einen Seven-Footer, der letztes Jahr zwar 22 Spiele mit Rückenproblemen verpasst hat, aber in den vergangenen beiden Spielzeiten immerhin 12,7 Punkte und 6,7 Rebounds pro Spiel erzielte. Walter Herrmann hat international seine Klasse schon unter Beweis gestellt – zudem punktete er als Rookie in 16 der letzten 17 Spiele zweistellig. Hinzu kommen noch Adam Morrison und Raymond Felton, der schon einen NCAA-Titel gewann und sich letztes Jahr weiter verbessert hat. Vielleicht dauert es noch ein oder zwei Jahre, bis alle Teile ineinander greifen, aber die Bobcats befinden sich ohne Zweifel auf dem Weg nach oben. MIAMI HEAT Zwei Körperteile haben vergangene Spielzeit in gehörigem Maße dazu beigetragen, dass der Gewinn der Meisterschaft schnell in Vergessenheit geriet – nämlich die Schulter von Dwyane Wade und das Knie von Shaquille O´Neal. Nur 44 Spiele konnte Miami während der Regular Season gewinnen, ehe die Bulls ihrer Titelverteidigung ein Ende setzten, bevor diese so richtig angefangen hatte. Nun stehen die Heat am Scheideweg. Auch wenn er nur 50 Prozent seiner Leistungsfähigkeit abruft, kann Shaq immer noch den Unterschied in einem Spiel ausmachen. Und D-Wade kann jede Mannschaft ganz weit nach vorne schießen. Doch wie alle schlagkräftigen 1-2 Kombinationen brachen auch Shaq und Wade die Hilfe von Schlüsselspielern. Youngster Jason Kapono hat es nach Toronto verschlagen und Veteran Leader Gary Payton ist noch Free Agent. Dafür gekommen sind Smush Parker und Anfernee Hardaway. Aber werden sie die beiden ersetzen können? Noch einmal wird es Miami sich nicht erlauben können, sich irgendwie durch die Regular Season zu retten – dafür ist die Eastern Conference (mit Garnett und Allen in Boston, Lewis in Orlando, Richardson in Charlotte und Randolph in New York) zu stark geworden. Doch das Roster der Heat besteht größtenteils aus Veteranen (Jason Williams, Antoine Walker, Hardaway und Alonzo Mourning) sowie jungen Leuten, die ihre Klasse erst noch unter Beweis stellen müssen (Dorell Wright, Wayne Simien und Daequan Cook). Die Fans der Heat sollten daher hoffen, dass Shaq und D-Wade gesund bleiben, um eine Chance auf den Titel zu haben. Auf Pat Riley wartet eine schwere Aufgabe. ORLANDO MAGIC Innerhalb von nur zwei Tagen haben die Magic im Juli die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Am 11. verpflichteten sie Rashard Lewis und einen Tag später unterzeichnete Dwight Howard eine multi-year Vertragsverlängerung. Damit könnte der Front Court neben Disney World die größte Attraktion in Florida werden. Lewis sollte mit seinen 16,6 Punkten und 5,8 Rebounds (Karriereschnitt) die Playoff-Chancen der Magic erheblich steigern - und vor allem Howard entlasten. Auch wenn er mit einem grandiosen Körper gesegnet ist, scheint sein Spiel in der Offensive noch verbesserungsfähig. Dieses Jahr wird es den Gegnern aber schwerer fallen, ihn zu verteidigen – schließlich lauert in seiner Nähe Lewis, der vergangene Saison für 22 Punkte pro Spiel gut war und in seiner bisherigen Laufbahn 38,6 Prozent seiner Dreier versenkt hat. Viel erhofft man sich auch von J.J. Redick. Mit viel Vorschußlorbeeren gestartet, kam er nur auf 6,0 Punkte pro Spiel. Die sollte er dieses Jahr erheblich steigern können. Vergangene Saison erreichten die Magic als achtes Team im Osten die Playoffs, verloren dann aber gegen Detroit. Lewis wird seine neue Mannschaft dieses Jahr lange genug im Rennen um einen der acht begehrten Plätze halten. WASHINGTON WIZARDS Agent Zero ist wieder fit und nach wie vor einer der gefährlichsten Scorer der Liga. In den letzten drei Jahren erzielte er im Schnitt immer mehr als 25 Punkte. Seine Defense hingegen scheint verbesserungswürdig – genau wie die seiner Teamkollegen. Im Schnitt ließen die Wizards 104,9 Punkte pro Spiel zu – das bedeutet Platz 28! Zwar haben die Wizards dreimal in Folge die Playoffs erreicht, wirklich für Furore konnten sie dort aber nicht sorgen. In der NBA hat ein Team eine durchschnittliche Lebenserwartung von knapp fünf Jahren, um eine Meisterschaft zu gewinnen. Danach werden die Fans unruhig und wollen Veränderungen. Die Big Three in Washington gehen in ihr drittes Jahr. Make-or-Break-Time rückt näher. |
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Uber die NBA wird nicht nur viel geredet, sondern auch immer mehr geschrieben. Grund genug fur Click and Roll Germany, sich einmal genauer im Internet umzuschauen. Jede Woche wird Johannes Berendt die interessantesten deutschen Links und Artikel in heiterer Form prasentieren. Wer nicht genug uber die NBA lesen kann, ist hier genau richtig.





