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Spurs Champion, Parker MVP

Posted by Johannes Berendt on June 15, 2007 10:10 a.m. ET

Das war deutlich. Vier Spiele, vier Siege - die San Antonio Spurs haben King James und seinen Cavaliers nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Auf nba.com gibt es alles, was das Basketball-Herz begehrt. Von Fotos über Videos bis hin zu Blogs. Einfach durchklicken.

Zum MVP der Finals wurde Tony Parker gewählt - als erster Europäer aller Zeiten.

Er konnte sein Glück gar nicht fassen:

"Was für ein Segen, was für eine Ehre, ein Teil dieses großartigen Teams zu sein. Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Wir wussten, dass die Cavs noch einmal alles versuchen werden. Umso mehr freut es mich, dass wir den Sweep geschafft haben. Das war ein hartes Stück Arbeit", sagt er bei sportnet.at.

Noch auf dem Spielfeld fiel ihm seine Verlobte Eva Longoria um den Hals. Sie hat während den gesamten Playoffs mit den Spurs gezittert.

"Am Ende hat sich das Hoffen und Bangen gelohnt - nun können beide in Ruhe den Titel feiern. Doch damit nicht genug, den beiden Turteltauben steht eine weitere Großveranstaltung ins Haus. Nach den Finals wollen sich der Sportler und die schöne Schauspielerin das Ja-Wort geben", erfährt man bei RP-Online.

Dort gibt es übrigens auch eine Fotogalerie von dem Desperate Housewife...

EINFACH ZU STARK

Gegen die Spurs war kein Kraut gewachsen - weder in der Offensive noch in der Defensive.

"Wie üblich beeindruckten die Spurs in der Final-Serie mit einer starken Verteidigung. Schon in der regulären Saison ließen sie mit 90,1 gegnerischen Punkten die wenigsten aller 30 NBA-Teams zu. In den Finals waren es schließlich nur noch 80,5 Zähler", schreibt Emrah Kilic bei welt.de. "In der Offense verfügt der Champ dagegen über so viele Waffen, dass kaum eine Taktik dazu imstande ist, diese Mannschaft zu stoppen. Sei es Tim Duncan, der die Zone beherrscht, Tony Parker als flinker Playmaker mit Drive zum Korb oder die abgezockten Veteranen Bruce Bowen, Robert Horry sowie der Argentinier Ginobili."

Auf der anderen Seite enttäuschte vor allem Superstar LeBron James, fährt Emrah fort.

"Der 22-jährige All Star setzte im letzten Spiel 20 seiner 30 Würfe daneben und konnte der Serie nie seinen Stempel aufdrücken. Wobei man fast Mitleid mit dem Starspieler haben musste. Ihm fehlte die Unterstützung (...)."

Clemens Gerlach analysiert bei Spiegel Online:

"Dass die Cavaliers am Ende chancenlos waren, lag auch daran, dass mit Spielmacher Larry Hughes ein wichtiger, weil routinierter Akteur in den beiden letzten Partien wegen einer Fußverletzung gefehlt hatte. NBA-Neuling Gibson, 21, gab sich zwar alle Mühe, spielte auch nicht schlecht, doch den sieben Jahre älteren Hughes, der sich durch die beiden Auftaktspiele gequält hatte, wirklich ersetzen konnte er nicht. Und Jahrhunderttalent James wirkte in der Endspielserie nicht so spritzig wie die Runde zuvor."

NICHT SCHILLERND, ABER ERFOLGREICH

An der Spielweise von Tim Duncan scheiden sich seit Jahren die Geister. Dazu erfährt man bei nachrichten.at:

„Über Stilfragen lässt sich bekanntlich streiten, über Erfolg nicht. Für Puristen des Spiels um das orange Leder ist Duncan der Beste von allen, der wahre König der NBA. (...) Tim Duncan ist unter den Brettern, die die Welt bedeuten, eine Macht, der in der gesamten Liga keine wirksame Gegenmacht gegenübersteht."

Gerhard Spörl macht bei Spiegel Online seinen Frieden mit den Playoffs.

"San Antonio ist die ausgeglichenste Mannschaft der Welt und ein würdiger Sieger. Spielmacher Parker werden sie zum MVP ("Most Valuable Player") der Playoffs wählen. Cleveland ist ein Verlierer auf der Suche nach seiner Würde, aber davon gibt es viele, die jetzt ihre Wunden lecken: Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks, die Phoenix Suns und Steve Nash, die Los Angeles Lakers und Kobe Bryant."

 

2006-07 ARCHIVE
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June 8 -- Kavaliere gegen Bad Boys?
June 4 -- Die NBA Finals 2007
June 1 -- Die Traummaße des Königs
May 30 -- Theater in Hollywood, Visionen in Cleveland
May 26 -- Zurück daheim
May 23 -- Von Spielverderbern, Langweilern und Krebsgeschwüren
May 19-- Dirk: „Der Titel wird mir im Sommer helfen“
May 15 -- Nowitzki zum MVP gewahlt
May 11 -- Nowitzki zwischen Himmel und Holle
May 8 -- Nowitzki: Prugel von der Presse, Ruckendeckung von den Fans
May 4 -- Aus und vorbei
May 1 -- Dirk muss wieder Dirk sein
Apr. 26 -- Ein deutscher Uberflieger und ein Schweizer Prototyp
Apr. 23 -- Ein klassischer Fehlstart
Apr. 19 -- Die 2007 NBA Playoffs
Apr. 12 -- Aller Anfang ist schwer
Apr. 5 -- Dirk und die Damenwelt
Mar. 30 -- Nowitzki – Sanger, Kunstler, MVP?
Mar. 21 -- Zahlen lugen nicht. Oder doch?
Mar. 15 -- Zwei Freunde, zwei Ziele – Meisterschaft und MVP
Mar. 7 -- Die Mavs auf Rekordjagd
Feb. 28 -- Karneval in Texas – Nowitzki feiert Fast-Nacht
Feb. 23 -- Nowitzki: Ohne Ring keine Ruhe
Feb. 16 -- Die Highlights im Uberblick
Feb. 8 -- Noch eine Woche...
Feb. 2 -- Eine tragische Zahlenkombination
Jan. 26 -- Ein neues Traumpaar und doppeltes Pech
Jan. 18-- Sturmische Zeiten
Jan. 12-- Weniger ist mehr
Jan. 2-- Von Tafelrittern
Dec. 21 -- Vorgezogene Bescherung
Dec. 14 -- Eine Antwort, 1000 Fragen
Dec. 6 -- Von seelischen
Dec. 1 -- Von gutem Benehmen
Nov. 27 -- Die Wustenrevolution
Nov. 16 -- Zonenmonster
Nov. 9 -- Himmelfahrtskommandos
Nov. 2 -- Macht Schmerz starker?
Oct. 12 -- Bis bald, NBA
Oct. 11 -- Die schlechte Nachricht:
Oct. 10 -- NBA Europe Live

2006-2007 NBA Champions San Antonio Spurs
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2007 NBA Finals MVP
Tony Parker
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LeBron James
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