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Nowitzki zwischen Himmel und Hölle Posted by Johannes Berendt on May 11,
2007 10:30 a.m. ET
Es gibt noch gute Nachrichten für Dirk Nowitzki. Amerikanischen Medienberichten zufolge ist der Star der Dallas Mavericks zum MVP gewählt worden (Sport1). "Es wäre eine großartige Ehre, den Preis zu gewinnen, aber es ist schwierig, daran zu denken“, macht der Würzburger keinen Hehl aus seinen Emotionen. "Das Ausscheiden gegen Golden State fühlt sich noch frisch an. Die Tage seitdem waren ziemlich hart. Es herrscht eine große Leere." So richtig Freude wird deshalb wohl nicht aufkommen. "Wenn ich in 20 Jahren auf den MVP-Titel gucke, werde ich es als großartige Leistung ansehen", so Nowitzki. "Aber zurzeit ist die Situation einfach nur bitter." Ein Platz im All-NBA First Team ist ihm aber schon wieder einmal sicher (Reviersport). An eines können wir uns schon einmal gewöhnen - im Sommer wird es sicherlich das ein oder andere wilde Gerücht um die Mavericks geben. Shaq wird allerdings fortan nicht an der Seite von Dirk spielen. Coach Pat Riley erteilte heißen Spekulationen bereits eine Absage (Sport1). NBA-FAN, NICHT DIRK-FAN Unser Blogger Jürgen Kalwa macht uns dezent darauf aufmerksam, dass das Leben auch nach dem Ausscheiden der Mavs weitergeht. Er ist nämlich NBA-Fan und nicht nur Dirk-Fan. "Wer sich nicht dafür interessiert, was aus den Golden State Warriors und ihrem chaotischen, unberechenbaren und gleichzeitig so artistischem Spielstil wird, der braucht vermutlich mehr als zwei Tassen Kaffee, um sich in aller Frühe aus dem Bett zu bemühen und die Übertragungen aus Salt Lake City und Oakland einzuschalten." Denn auch jenseits von Dallas wird spektakulärer Basketball gespielt. Wie zum Beispiel in Detroit, wo die Pistons nach einer unglaublichen Aufholjagd in Spiel 3 mit 3-0 gegen die Bulls in Führung liegen (SZ). Oder in Utah, wo Derek Fisher in Spiel 2 nach einer unglaublichen Odyssee noch zum Helden wurde (Spiegel). Oder in San Antonio, wo Steve Nash mit seinen Suns in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Heimvorteil zurückerobern will (nba.com). Oder in New Jersey, wo Samstagnacht die Cavs ihre 2-0 Führung weiter ausbauen wollen (nba.com). AUSGEGLICHENHEIT IST TRUMPF Um in den Playoffs dieses Jahr erfolgreich zu sein, muss man in erster Linie ein ausgeglichenes Team haben. Das schreibt Emrah Kilic bei Welt Online. "Als bestes Beispiel gelten dafür die Detroit Pistons. Das stärkste Team der Eastern Conference fegte in Runde eins ohne große Mühe die Orlando Magic weg und gilt jetzt als einer der Topfavoriten auf den Titel. Und das ohne einen einzigen dominanten Spieler im Angriff!" Interessant bzw. erstaunlich: "Zusammen mit Nowitzki haben 19 der besten 24 NBA-Scorer den Einzug in die zweite Runde verpasst oder sind wie im Fall Kevin Garnett (Minnesota Timberwolves) oder Ray Allen (Seattle SuperSonics) bereits an der Qualifikation gescheitert. Ebenso schauen sich sieben der acht besten Rebounder den Rest der Saison nur noch vor dem Fernseher an. Mit Kobe Bryant ist sogar der beste Einzelkönner bereits ausgeschieden." Schlechte Karten also für Einzelgänger - und auch für unerfahrene Mannschaften "Unter den 30 NBA-Teams haben Phoenix, Detroit und San Antonio den höchsten Altersdurchschnitt!" Die sind alle noch im Rennen - und Emrah folgert: "So lässt sich mit Sicherheit sagen: Die Play-offs 2007 gehören nicht den Superstars und schon gar nicht den jungen Teams."
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Über die NBA wird nicht nur viel geredet, sondern auch immer mehr geschrieben. Grund genug für Click and Roll Germany, sich einmal genauer im Internet umzuschauen. Jede Woche wird Johannes Berendt die interessantesten deutschen Links und Artikel in heiterer Form präsentieren. Wer nicht genug über die NBA lesen kann, ist hier genau richtig.



