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Dirk muss wieder Dirk sein Posted by Johannes Berendt on May 1,
2007 11:30 a.m. ET
Nachtrag: In Spiel 5 hat Nowitzki es allen gezeigt. Auch Uli Tangl jubelt. Das wurde auch Zeit. So haben sich die Mavericks den Beginn der Playoffs nicht vorgestellt. Und Miami wohl auch nicht. Während Shaq und Co. bereits den Sommerurlaub angetreten haben, sieht es auch für Vorjahresfinalist Dallas alles andere als gut aus. Drei der ersten vier Spiele gegen die Warriors gingen verloren. Kann aus dem besten Team der Regular Season eines der schlechtesten der Playoffs werden? Es hat ganz den Anschein. Mit ein Grund für den desaströsen Auftakt - die Form von Dirk Nowitzki. "Dirk spielt bislang nicht wie ein MVP", urteilt Charles Barkley (KStA). Auch die Medien in Texas gehen hart mit dem Deutschen ins Gericht. "Dirk muss wieder Dirk sein und die Mavs wieder die Mavs", schreibt das Fort Worth Star Telegram. "Er kann die MVP-Trophäe jetzt nicht mehr verlieren, aber es sieht so aus, als ob er es täte." Und: "Er muss das machen, was ein MVP macht - gegen Double und Triple Teams punkten. Er muss sein Team tragen und es zum Sieg führen - egal wie." Die Dallas Morning News meinen: "Über Dirk zu lästern ist momentan der beliebteste Zuschauer-Sport (in Dallas)." Auch in der FAZ wird Nowitzki hart kritisiert. "Konnte man seine schwache Punktausbeute in der ersten Begegnung vor einer Woche noch auf die giftige und reaktionsschnelle Deckungsarbeit der Warriors schieben, die den Würzburger ständig umschwärmten, sobald er den Ball in der Hand hatte, so galt dies bei den letzten beiden Niederlagen nur zum Teil. Der 28-Jährige wirkte trotz eines vergleichsweise langsamen Tempos wie ein Mann ohne Kompass. Statt mit Hilfe energischer Körperarbeit in der Nähe des Korbs anzubieten oder mit Dribblings die eine oder andere Bresche zu schlagen, schien er in dem Gewühl aus sehr viel kleineren Gegnern gleichsam zu verschwinden", schreibt Jürgen Kalwa. Das Ergebnis - ein Punkteschnitt von mageren 20 Zählern pro Spiel. ULIS URTEIL "Ausgerechnet, als es darauf ankam, waren die Batterien leer. Vielleicht auch, weil sie ihre „Wir-geben-immer-alles“-Haltung am Ende der Saison aufgegeben hatten. Sie legten den Schalter auf halbe Kraft, und als sie ihn wieder auf Volllast umlegen wollten, war kein Schalter mehr da." In den Playoffs, so sein Zwischenfazit, sei das Leben ohnehin nicht gerecht. KING JAMES – DER KÖNIG UNTER DEN KAVALIEREN Hören wir auf, uns zu grämen. Richten wir lieber den Blick nach Cleveland. Dort hat LeBron James mit seinen Cavaliers kurzen Prozess mit den ersatzgeschwächten Washington Wizards gemacht. Stefanie Boewe hat sich einmal genauer mit King James beschäftigt. "James hat näher zu Jordan aufgeschlossen, als man vermuten mag: So war der als Wunderkind gehandelte James beispielsweise der jüngste NBA-Spieler, der 1000, 2000 und 5000 Karriere-Punkte erzielte. In 17 statistischen Kategorien rangiert James augenblicklich in den Top Ten der NBA, seine Effizienzwerte (verwandelte Würfe aus dem Feld, verwandelte Freiwürfe, Rebounds pro Spiel) sind ausgezeichnet." Viel gelobt wird auch das mannschaftsdienliche Spiel des Youngsters. "Immer besser gelingt es James, seine Teamkameraden offensiv in Szene zu setzen, während er selber in der Verteidigung kraftraubende Drecksarbeit leistet, was den US-Sportsender veranlasste, James mit dem Titel "Anti-Kobe" zu adeln - in Anspielung auf das egoistische Spiel von L.A.-Lakers-Star Kobe Bryant, der seine Mannschaft schon mal despektierlich als "Bryantettes" bezeichnet." Ulis Urteil zur Cavs-Wizards Serie: „Alle Spiele waren knapp, echte Zweifel kamen aber nie auf. Die brenzligste Szene gab’s deshalb in Spiel zwei, als sich LeBron James den Knöchel verstauchte. War aber nix, tat nur ein bisschen weh, alle Fans des gesichtsältesten Jungstars dieser Welt konnten ihre Depression noch einmal verschieben.“ DER ÜBERBLICK Alles zu den Playoffs gibt es in unserem großen Playoffs-Special. EURE MEINUNG IST GEFRAGT |
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Über die NBA wird nicht nur viel geredet, sondern auch immer mehr geschrieben. Grund genug für Click and Roll Germany, sich einmal genauer im Internet umzuschauen. Jede Woche wird Johannes Berendt die interessantesten deutschen Links und Artikel in heiterer Form präsentieren. Wer nicht genug über die NBA lesen kann, ist hier genau richtig.




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