Über die NBA wird nicht nur viel geredet, sondern auch immer mehr geschrieben. Grund genug für Click and Roll Germany, sich einmal genauer im Internet umzuschauen. Jede Woche wird Johannes Berendt die interessantesten deutschen Links und Artikel in heiterer Form präsentieren. Wer nicht genug über die NBA lesen kann, ist hier genau richtig.
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Dirk und die Damenwelt

Posted by Johannes Berendt on April 6, 2007 11:17 p.m. ET

Während die Mavs weiter die magische Grenze von 70 Siegen im Visier haben, hat GQ dem "größten deutschen Sportler" einen Besuch in Dallas abgestattet: Das Ergebnis: Die Titelgeschichte in der April-Ausgabe mit frechem Foto auf dem Cover.

Was denkt eigentlich Coach Avery Johnson über seinen Star?

"Dirk ist der einzige Superstar ohne Allüren. Ihr Deutschen könnt stolz sein.“

Die für weibliche Fans wohl interessanteste Passage:

GQ: "Wie schaut’s denn aus mit den Frauen?"

DN: (Kein Wort. Nur Grinsen.)

GQ: "Sind ja hübsch, die Mädchen in Dallas."

DN: "Ja. Kann man lassen, ja."

GQ: "Die Groupiesituation ist also unter Kontrolle?"

DN: "Es gibt schon viele Girls hier, die sehr aggressiv sind. Dann kommt es darauf an, welchen Lebensstil man für sich wählt. Klar, theoretisch könnte ich 30 Frauen im Monat haben. Aber ich bin da nicht der Typ für.“

BLEIBT SCHREMPF ASSISTENZTRAINER?

Aber Nowitzki ist nicht der erste deutsche Exportschlager. Jürgen Kalwa hat seinen Vorgänger in Seattle aufgespürt (FAZ). Bei seinem langjährigen Team, mit dem er sogar gegen die Chicago Bulls in den NBA Finals stand, arbeitet Detlef Schrempf mittlerweile als Assistenztrainer. Ob er den Rest seines Lebens an der Seitenlinie verbringen will, weiß Schrempf allerdings noch nicht. Sein Vertrag läuft diesen Sommer aus, die Zukunft der ist Sonics mehr als ungewiss. Soll Det "The Threat" Trainer bleiben? Kalwa berichtet:

"Mit seiner sportlichen Lebensplanung ist der 44-Jährige immer noch nicht weiter. Die Alternative ist einfach: Er könnte sich genauso gut weiterhin die meiste Zeit mit Athlon Ventures beschäftigen, einem Risikokapital-Unternehmen, das er vor fünf Jahren mit ein paar Partnern vom Fach gründete (...). Dann könnte er sich weiterhin an Amateur-Radrennen rund um Mount Rainier beteiligen und sich im Winter aufs Snowboard stellen."

Schlecht lebt es sich aber als Assistent Coach auch nicht.

Schrempf: "Als Assistenztrainer hat man ein ziemlich gutes Leben. Aber wenn du ehrgeizig bist und denkst, du bringst etwas mit, dann musst du auch ein großes Ziel haben. Genauso wie als Spieler.“

PHIL UND KOBE - PSYCHOLOGISCHER KRIEG?

Ihren Blick über den Atlantik richtet die NZZ diese Woche auf Kobe Bryant und Phil Jackson. Beide werden ihren Platz in der Hall of Fame einnehmen, der eine etwas früher - schon diesen Sommer (web.de) -, der andere etwas später.

Die Arbeit mit den Stars verlangt dem "bärtigen Strategen" allerdings einiges ab:

"Früher arbeitete Phil Jackson jeweils mit den Besten der Branche zusammen - mit Michael Jordan, Scottie Pippen oder Shaquille O'Neal. Nur Bryant ist übrig geblieben. Die Zusammenarbeit mit dem Starspieler bezeichnete Jackson in einem Buch auch schon als «psychologischen Krieg»."

An Kobe Bryant hat der Star-Coach aber trotzdem viel Spaß. Diese Woche knackte er als jüngster Spieler aller Zeiten die 19.000-Punkte-Marke (Sport1.at).

Spiegel Online widmet dem Star der Lakers eine eigene Fotogalerie mit dem provokanten Titel: "NBA-Star Bryant: Genial und extrem eigensinnig".

Dort erfährt man unter anderem auch etwas über das Problem mit Shaq. "Shaq und Kobe haben eine Definition von Basketball, die lautet: Gib mir den Ball, und ich mache die Punkte. Mit einem Star funktioniert das. Mit zwei nicht", so Jim Cleamons, der damalige Assistenztrainer der Lakers.

Vier Mal in Folge durchbrach Kobe im März die 50-Punkte-Marke. Das hat vor ihm nur Wilt Chamberlain geschafft:

"Für Chamberlain waren «die Fifties» allerdings Alltagsarbeit. Am Ende der Saison 1961/62 stand er mit durchschnittlich 50,4 Punkten zu Buche. Nie in seiner Karriere, in über 1200 Partien, hatte er den Platz wegen zu vieler persönlicher Fouls vorzeitig verlassen müssen", schreibt die NZZ.

DOUBLE-DOUBLE FÜR SEFOLOSHA

In der Schweiz freut man sich indes über die starken Leistungen eines Eidgenossen in Diensten der Chicago Bulls.

"Thabo Sefolosha kam beim 106:88-Auswärtssieg von Chicago gegen die Detroit Pistons zu seinem bisher längsten Einsatz in der NBA. Der Waadtländer spielte über 40 Minuten, mit zehn Rebounds (alle in der Verteidigung) und elf Punkten gelang ihm das erste so genannte «Double-Double»", schreibt der Tagesanzeiger Online.

2006-07 ARCHIVE
Mar. 30 -- Nowitzki – Sänger, Künstler, MVP?
Mar. 21 -- Zahlen lügen nicht. Oder doch?
Mar. 15 -- Zwei Freunde, zwei Ziele – Meisterschaft und MVP
Mar. 7 -- Die Mavs auf Rekordjagd
Feb. 28 -- Karneval in Texas – Nowitzki feiert Fast-Nacht
Feb. 23 -- Nowitzki: Ohne Ring keine Ruhe
Feb. 16 -- Die Highlights im Überblick
Feb. 8 -- Noch eine Woche...
Feb. 2 -- Eine tragische Zahlenkombination
Jan. 26 -- Ein neues Traumpaar und doppeltes Pech
Jan. 18-- Stürmische Zeiten
Jan. 12-- Weniger ist mehr
Jan. 2-- Von Tafelrittern
Dec. 21 -- Vorgezogene Bescherung
Dec. 14 -- Eine Antwort, 1000 Fragen
Dec. 6 -- Von seelischen
Dec. 1 -- Von gutem Benehmen
Nov. 27 -- Die Wüstenrevolution
Nov. 16 -- Zonenmonster
Nov. 9 -- Himmelfahrtskommandos
Nov. 2 -- Macht Schmerz stärker?
Oct. 12 -- Bis bald, NBA
Oct. 11 -- Die schlechte Nachricht:
Oct. 10 -- NBA Europe Live

Dirk Nowitzki
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Detlef Schrempf
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Kobe Bryant
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Phil Jackson
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Thabo Sefolosha
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