Aus dem Süden

Prüfe deine Kenntnisse über internationales Basketball und antworte folgende Fragen.

1.  Welche der folgenden hat Eduardo Najera nicht in einem einzigen Spiel fertig gebracht?
Fünf oder mehr Blocks
15 oder mehr Rebounds
40 Minuten oder länger gespielt

2.  Geben Sie bitte an, welche der folgenden Aussagen auf Horacio Llamas zutrifft:
Er lehnte Stipendienangebote von Kentucky, Kansas und Michigan State ab, um für die Grand Canyon University spielen zu können.
Er sagt, er wäre Tierarzt, wenn er nicht professionelles Basketball spielen würde.
Seine Mutter ist eine Moderatorin beim mexikanischen Fernsehen.

3.  Einer von Manuel Ragas Mitspielern wurde in der 11. Runde der NBA Draft im Jahr 1970 von Marty Blake unter Vertrag genommen und wurde somit der zweite internationale Kandidat, der je ausgewählt worden war. Wissen Sie seinen Namen?
Der Grieche Panagiotis Giannakis
Der Kroate Krešimir Cosic
Der Italiener Dino Meneghin


FedEx ofrece una amplia gama de servicios de ebvíos a Mexico y a más de 220 países y territorios en todo el mundo. Si quiere realizar envíos inernacionales sin problemas, recorra el muldo con FedEx.

Es wurde schon viel über die internationalen Entwicklungen in der NBA berichtet.

Aber was viele nicht wissen. ist, dass alles in Mexiko anfing.


Eduardo Najera (NBAE/Getty)

In den 70er Jahren rekrutierte Marty Blake, damaliger Geschäftsführer der Atlanta Hawks und jetziger Scouting Director der NBA, den ersten Spieler in der Geschichte der NBA, der nicht aus den USA stammte. Der Mexikaner Manuel Raga wurde in der 10. Runde auserwählt und war an 167. Stelle in der gesamten Auslese. Er wurde jedoch niemals von den Hawks unter Vertrag genommen, da sie nicht die 35.000 US-Dollar Ablösesumme aufbringen konnten, die sein ausländischer Vertrag verlangte.

Damals spielte Raga für Varese in der italienischen Liga. Er war dort sechs Jahre lang und bekam den Spitznamen „Der fliegende Mexikaner“. Raga stammte aus Aldama Villa im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas und war in seinem Heimatland schlicht als „das Phänomen” bekannt.

Er machte die Zuschauer wild mit seinen tollen Sprungwürfen, seinen Körben mitten im Sprung und den gestohlenen Bällen, die die Transition Games spannend machten. Aber erst 27 Jahre später konnten die NBA-Zuschauer einen in Mexiko geborenen Spieler in der Liga spielen sehen.

Am 2. März 1997 machte Horacio Llamas in Dallas Geschichte, indem er der erste in Mexiko geborene Spieler wurde, der an einem NBA-Spiel teilnahm.

Der 1,98 m große und 129 kg schwere Llamas stammt aus El Rosario im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa und spielte zwei Jahre lang als Center für die Grand Canyon University in Phoenix, Arizona. Dort fiel er verschiedenen NBA-Scouts auf und wurde zur Beteiligung am Nike Desert Classic Pre-Draft-Turnier eingeladen.

Obwohl er nicht unter Vertrag genommen wurde, wurde Llamas während seines ersten Jahres von der CBA (Continental Basketball Association) angesprochen und unterzeichnete den ersten von zwei 10-tägigen Verträgen bei den Suns. Danach wurde er für den Rest der Saison unter Vertrag genommen und erzielte in seinen 20 Spielen im Durchschnitt 1,7 Punkte pro Spiel, darunter waren zwei Spiele, bei denen er gleich von Anfang an mit dabei war. In der Saison 1997-98 spielte er 8 Spiele für Phoenix, aber musste dann die ganze Saison 1998-99 wegen einer Fuß- und Achillessehnen-Verletzung aussetzen.

Der zweite und erfolgreichste mexikanische Spieler der NBA ist Eduardo Najera, der für die Denver Nuggets als Forward spielt. Der 2 m große Spieler kommt aus Meoqui im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua und spielte in den USA für die Oklahoma University Basketball.

Najera wurde von der Associated Press in das Third-Team All-America aufgenommen, und die National Association of Basketball Coaches machte ihn zu einem NCAA Senior (Auszeichnung für Spieler, die sich in ihrem letzten Jahr im College befinden). Er wurde in der zweiten Runde der 2000 NBA Draft (38. Stelle insgesamt) von den Houston Rockets unter Vertrag genommen und wurde sofort nach Phoenix gehandelt. Najera hat sich aufgrund seiner aggressiven Spielweise während der letzten sechs Saisons in der NBA halten können.

Sein Durchschnitt liegt bei 5,1 Punkten und 4,1 Rebounds in Spielen für Dallas, Golden State und Denver.

Andere Mexikaner haben mit einer Karriere in der NBA geliebäugelt, aber nie ein Spielfeld betreten. Arturo Guerrero wurde mehrere Male zum Trainingscamp der NBA eingeladen, unter anderem von den Houston Rockets (1970), Cleveland Cavaliers (1971), New York Knicks (1972), Los Angeles Lakers (1973) und San Antonio Spurs (1979). Im Jahr 2004 nahm der mexikanische Guard Omar Quintero am Pre-Draft Camp in Chicago teil, nachdem er eine Saison für die Southern Nazarene University, einer Universität in Bethany, Oklahoma, die der NAIA Division angehört, gespielt hatte. Quinteros Scoring-Leistungen lagen an dritter Stelle in den USA.

Die Geschichte des mexikanischen Basketballs ist in jeder Hinsicht mit der NBA verflochten.

Der vor kurzem in den Ruhestand verabschiedete mexikanisch-amerikanische Schiedsrichter Tommy Nunez war seit über 30 Jahren ein fester Bestandteil der NBA. Er lebt jetzt in Phoenix und ist aktiv an mehreren sozialen Initiativen beteiligt, in denen die Hispanic Community im Vordergrund steht.

Mexiko war Gastgeber für mehr internationale NBA-Spiele als jedes andere Land und ist außer Japan das einzige Land, das je ein reguläres NBA-Saisonspiel organisiert hat. Seit 1992 hat die NBA 16 Spiele in Mexiko abgehalten, und zwar im berühmten Palacio de los Deportes in Mexiko City. Alle diese Spiele waren Matchups während der Vorsaison, außer einem regulären Saisonspiel am 6. Dezember 1997, in dem Houston Dallas mit 108-106 Punkten in einem ausverkauften Palacio de los Deportes besiegte.

NBA-Stars wie z. B. Allen Iverson, Patrick Ewing, Charles Barkley und David Robinson begeisterten mehr als 300.000 Fans, die in den Palacio gekommen waren, um sich ein NBA-Basketball-Spiel anzusehen. Mexiko war Gastgeber von 14 der 30 Teams der Liga und vier Mal erreichten ein bzw. mehrere der Teilnehmer die NBA Finals - die Philadelphia 76ers im Jahr 2000, die Houston Rockets in den Jahren 1993 und 1994 und die New York Knicks im Jahr 1993.

Viele Leute glauben, die Globalisierungstrends in der NBA hätten in Europa oder China ihren Anfang genommen. Deshalb ist es wichtig, sich daran zu erinnern, wie viel davon in Wirklichkeit Mexiko zu verdanken ist.