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Während seiner Tätigkeit als Sportleiter wurde er mit der Aufgabe betraut, eine neue Sportart zu entwickeln. Ihm kam die Idee für einen Sport, den wir heute Basketball nennen.
Und obwohl das allererste von Naismith veranstaltete Spiel in den USA stattfand, waren nicht weniger als zehn der Teilnehmer Universitätsstudenten aus Quebec. Zwei Jahrhunderte später dann sollte ein junger Student aus Victoria in British Columbia zu einem der besten Spieler aller Zeiten im Basketball werden. In diesem Jahr gelang es dem Guard der Phoenix Suns, Steve Nash, dem Club der Mehrfachgewinner der MVP-Trophäe (MVP=wertvollster Spieler des Jahres) bestehend aus Kareem Abdul-Jabbar, Michael Jordan, Bill Russell, Wilt Chamberlain, Larry Bird, Magic Johnson, Moses Malone, Tim Duncan, Karl Malone und Bob Pettit beizutreten, indem er in zwei aufeinander folgenden Jahren diese Ehrung erhielt. "Nicht einmal im Traum wäre mir eingefallen, dass ich jemals die MVP-Trophäe gewinnen könnte", erinnert sich Nash seiner Tage als junger Spieler. "Es ist nicht zu fassen – ich glaube deshalb fühle ich mich auf irgendeine Weise auch unbehaglich. Schon von Victoria B.C. bis zur NBA ist es ein weiter Weg, um wieviel mehr noch bis zum MVP. Wenn ich zurückblicke auf das, was ich erreicht habe, so ist es schon eigenartig, denn ich meinte, in einer anderen Welt aufzuwachsen." Nash wurde zum ersten Mal in seiner Karriere in das All-NBA First Team (erste Mannschaft) 2004-05 berufen und war 2001-02 und 2002-03 Mitglied des All-NBA Third Team (dritte Mannschaft). Innerhalb von zehn Jahren nahm er an vier All-Star-Spielen teil. Ein weiterer kanadischer All-Star ist der Center der Portland Trail Blazers, Jamaal Magloire, der 2004 als Reservespieler des Eastern Conference Teams nominiert wurde und 19 Punkte und acht Rebounds in dem Spiel erzielte. Wie Nash verbrachte auch Magloire seine Jugend in Kanada, bevor er in die USA kam, um NCAA- (College) Basketball und schließlich auch in der NBA zu spielen. In sechs Jahren in der Liga erreichte er einen Durchschnitt von 9,5 Punkten und 7,8 Rebounds pro Spiel. Magloire hat Erfahrung im Zusammenspiel mit Nash, da beide als Teamkameraden der kanadischen Nationalmannschaft angehören. Kanadische Basketball- Nationalmannschaften nehmen seit 1936 an Olympischen Spielen und seit 1954 an Weltmeisterschaften teil. Eines der legendärsten Amateurteams in der kanadischen Basketballgeschichte sind die Edmonton Commercial Graduates (Grads- “Akademikerinnen”), eine Gruppe kanadischer Frauen, die den Sport in den 20er, 30er und 40er Jahren dominierten. Während eines Zeitraums von über 25 Jahren spielten die “Grads” insgesamt 522 Heim- und Auswärtsspiele sowohl gegen Damen- als auch Herrenmannschaften. Dabei erzielten die “Grads” eine rekordbrechende Siegessträhne von 147 Spielen und gewannen während ihrer gesamten Vereinsgeschichte eine bemerkenswerte Zahl von 502 Spielen. Nicht nur Basketball sondern auch die National Basketball Association hat ihren Ursprung in Kanada.. Das erste NBA-Spiel überhaupt fand vor sechzig Jahren am 1. November 1946 in den Maple Leaf Gardens in Toronto statt, wobei die New York Knickerbockers die Toronto Huskies mit 68-66 besiegten. Beide Teams waren Mitglieder der Basketball Association of America (BAA), dem Vorgänger der NBA. 1995 wurden die Toronto Raptors und die Vancouver Grizzlies die ersten Teams mit einem Standort außerhalb der USA, die sich der Liga (NBA) seit der einjährigen Mitgliedschaft der Toronto Huskies in der BAA anschlossen. Im Sommer 2001 siedelten die Grizzlies von Vancouver nach Memphis, Tennessee, über.
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James Naismith wurde 1861 auf einer kleinen Farm im ländlichen Kanada geboren. Während seines Studiums an der McGill-Universität entwickelte Naismith eine Leidenschaft für Sportarten wie Lacrosse, Rugby, American Football, Golf und Fechten. Nach Abschluss des Studiums an der McGill-Universität nahm er eine Stelle als Kursleiter bei der YMCA in Springfield, im US-Bundesstaat Massachusetts an.
Er schuf einen Sport auf der Grundlage von 13 Originalregeln, siehe folgende 
